Work in Progress
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- HINTER DER WAHRNEHMUNG -
- wo sonst könnten wir Antworten auf "die" Probleme dieser Welt finden, nicht minder auf die jedes Einzelnen -
»Quod esset demonstrandum«
01. vor-Wort
1. Quo Vadis - Der Mut zur Sinnfrage, die erst "den" Weg erkennen lässt
2. Ursache und Wirkung
3. Was ist Wirklichkeit?
4. Urknalltheorie versus Schöpfertheorie - die zwei grundlegenden Kosmos-Entstehungstheorien
5. Urknalltheorie – eine ursachlose Wirkung - eine Theorie der Illusionen...?!
6. Schöpfertheorie - das offenbare Mysterium des Christentums ist enträtselt -
die Bibel führt sich selber ad absurdum mit der Legende vom "leidenden" Jesus
7. geistige Barbarei - unsere weltweit völlig unbewusste Akzeptanz von Willkürherrschaft
8. Was ist der Mensch? was der menschliche Körper – Laufbursche des Geistes?
9. Diese Welt, woher kam sie - eine erweiterte Theorie, die beide bisherigen zusammenfasst?
10. Klima- oder Bewusstseinskrise? - Versuch einer Neubewertung
10a. Das Trauma der Traumen
11. Geist
12. die Würde des Menschen?
Zusammen leben – Partnerschaft – Manna (Brot des geistigen Lebens)
13. Wo/wie leben wir?
14. Fragen – Überlegungen
15. Wozu (Qualität) ist Alles? Die Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz
16. Resümee
17. Einsteins Weltformel: "Die Liebe!"
18. Ballade „von der Quantenphysik zum wirklichen Leben“
19. Eine Ode an unser aller Schöpfer
20. hat Gott nur einen Sohn?
21. zu guter Letzt – auf den Punkt gebracht
22. "die" Weltformel
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01. vor-Wort
Moin! - wie man hier im Norden Tag und Nacht sagt ...
Bevor du beginnst zu lesen, lehn dich zuerst einmal zurück, machs dir ganz gemütlich, denn dir wird etwas zum Denken angeboten, was in dieser Welt zwar jeder erkennen kann, jedoch nicht erkennt - doch die spannende Frage bleibt zuvorderst, warum nicht?
Worum geht es also?
Es geht um meine, um deine, um die in allen gesellschaftlichen Bereichen völlig ungeklärten Menschheitlichen Grundfragen bezüglich der Widersprüche nach dem woher, wohin, wozu - kann es dringendere geben...?!
Und wie kommt es, dass ich hier bin...?!
Du magst meinen, diese Fragen haben nichts mit dir zu tun...?!
Völlig falsch, sie haben in jedem Moment ALLES mit dir zu tun.
Lies aufmerksam, du wirst es am Ende dieser Seite nachvollziehen können und dich wundern, wieso dir diese Fragen bis an hin niemals in den Sinn kamen, da sie gänzlich einfach sind.
Denn, kannst du dir vorstellen, dass du bist, ohne dass deine Eltern je waren?
Dieser zwingende Zusammenhang wird als Kausalitäts-, als Ursache-Wirkungsprinzip bezeichnet und ist zu jeder Zeit überall gültig, aber nicht beim Urknall - wird behauptet...?!
Wer ernsthaft fragt, beginnt nicht, wie beim Klimaschutz u.a. Welt-Krisen üblich, irgendwo mittendrin, sondern beim "Anfang aller Anfänge", und dafür stehen die zwei grundlegenden Kosmos-Entstehungstheorien - Urknall versus Schöpfer - und genau dort liegt die Grundlage aller Probleme der Menschheit und jedes Einzelnen...?!
Auf diesem Weg geht es um die Mythen dieser beiden Theorien, bei näherer Betrachtung seelenlose Konzepte ohne jegliche Hoffnung, die in ihrer rein quantitativen Form, außer für wissenschaftliche und andere Datenfriedhöfe, keine Bewandtnis mehr haben für jene, die ernsthaft bereit zur Sinnfrage sind.
Denn der Letztendlich unumstößliche „Beweis“, dass diese Welt, wie wirklich sie auch immer scheinen mag, nicht „wirk“-lich sein kann, ergibt sich aus klarem Denken – SIE ERGIBT KEINERLEI SINN - da absolut alles, besonders das, was wir Leben nennen,zwangsläufig in der völligen Zerstörung endet!
Und es ist ein Witz von unendlicher Größe:
Die Wissenschaft(?) und alle anderen übersehen bei der zentralen Frage nach Herkunft des Universums grundsätzlich das Wesentlichste -
den zwingenden Zusammenhang zwischen Mensch und Universum.
Der, der alles wahr nimmt -"DER MENSCH" - ist herab gestuft zum Mittel, er ist nicht Zweck.
Doch lediglich auf ihn bezogen ergibt die Frage nach Herkunft des Universums einen „wirk“-lichen Sinn, einen Sinn, der eine Wirkung bezüglich der wichtigsten Fragen des Menschseins mit sich bringt, zuvorderst die nach Krankheit, Leid und Tod.
Kein bis an hin bekanntes Konzept, keine derartige Theorie kann einen Sinn für ein Vernunft begabtes, nach Sinn und Freiheit strebendes, geistig-seelisch-empfindendes Wesen ergeben, welches sich bewusst niemals fremder Willkür unterordnen bzw. immer nach Auswegen suchen würde - alleinige Voraussetzung -
der Einzelne wäre sich seiner selbst (Vor-Urteile in Form von Wünschen + Abneigungen) genügend bewusst...?!
Wie lange noch will sich die Menschheit mit Irrwegen geistig-orientierungsloser Gefangenschaft (Kap 7) selbst knebeln, demzufolge die einzig verbleibende Möglichkeit, die gänzlich über jegliche Zukunft hinaus weist, nicht mal im Ansatz in Betracht zieht?
Begleite mich vor diesem Hintergrund auf eine sicher etwas ungewöhnliche Reise in ein Land, welches "vor" aber ebenso "hinter" der Wahrnehmung liegt, denn erst beide Seiten „sehen“ zu wollen, kann dir, wie ich es bei mir erlebe, höchst überraschende Einsichten vermitteln, die wieder auf deine Existenz in dieser Welt zurück wirken werden.
Aufgrund gewisser Erfahrungen bezüglich dem, was ich hier zu lesen anbiete, möchte ich diesen Therapiespruch voran stellen:
„du wirst erst dann etwas ändern, wenn du es gar nicht mehr aushältst!“
- doch dafür müssen wir unseren völlig verdrängten Lebens-Schmerz erst mal zulassen -
Auf diesem Weg zur Menschwerdung, während die Sprachlosigkeit sich im beständigen Geschwätz offenbart, im Schmerz des verloren-Seins von Sterben und Tod die ganze irdische Wahrheit „sehen“ zu wollen...?!
Wirklichkeit willst du, unverschleiert?
Wähle den Tod!
Nicht den Tod, der dich zu Grabe trägt...
den Tod, der eine Wandlung ist...
Wie lange wird jeder Einzelne es noch aushalten, ohne jemals tiefer gehend den unendlichen Widersprüchen in sich selbst als auch in dieser Welt, besonders dem, was wir Leben nennen, auf den Grund zu gehen, denn diese sind eben nicht rein abstrakter Natur, sie wirken hinein bis in den ganz normalen Alltag, in das eigene Denken, Fühlen und das unentwegte Handeln, welches zumeist die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht und dadurch umfänglich verblendet.
Offen dafür, würde jeder sein eigenes inneres Chaos empfinden lernen und fähig, es bei allen anderen ebenso zu erkennen, zugleich die beständige Abwehr gegen jedes erkannt werden.
Ja, bei klarem Sehen ergibt ein Leben in dieser Welt NULL Sinn – und es ist immerzu derselbe Grund:
weil früher oder später absolut alles in der vollkommenen Zerstörung endet, dem eigenen Tod, worauf ich noch näher eingehe.
Diese gänzlich einfache Tatsache anzuerkennen, scheint die größte Hürde im Leben eines jeden Menschen darzustellen, vielleicht aus dem Grund einer fehlenden Alternative - was jedoch ein Trugschluss ist - wie ich selbst es nach langer Suche erkannte und diese hier aufzeige.
Ich könnte es auch als "amazing grace - die Vernunft des Herzens" bezeichnen, denn alles andere war schon gegeben.
Du magst fragen, was es denn vor und hinter der Wahrnehmung solch wesentliches geben könnte, das lohnt, Gedanken darüber zu bewegen.
Es ist „die“ eine Frage, die einzig nach "dem Sinn von Allem" fragt und auf nur eine Antwort hin lauscht, eine, die ohne Widerspruch von jedem akzeptiert werden wird, weil mit klarem Verstand und klarem Herzen nur sie wahr sein kann...?!
Hilfreich wäre, diese Frage nach der Bedeutung als beständigen Kompass, als Orientierung, als Leuchtfeuer in sich selbst zu entwickeln:
"WOZU DIENT ES ?“ - "die" Frage nach Sinn und Zweck...?!
Dieses erfordert lediglich, anzustreben:
Denken, Empfinden, daraus folgernd Handeln werden ein und dasselbe, werden EINS!
Wobei das Ego in uns zu vorschnellen Antworten neigt, dieses als getan vortäuscht, um dann doch so weiter zu machen, wie bisher.
Wer das einzusehen vermag, wird erkennen, bei nicht wenigen "neuen" Ideen, denen sich gern viele anschließen, diese nicht hinterfragen, ziemlich alter Wein in rund-erneuerten Schläuchen fließt, das Pferd weiter von hinten aufgezäumt wird, nicht über den Tellerrand gesehen werden will, wir die Menschheitlichen Grund-Fragen gar nicht erkennen wollen, sie stören den gewohnt alltäglichen Ablauf im Denken, im Handeln, halten demzufolge unbewusst an der Wiederkehr des Immer-gleichen fest.
Obige "Leben-rettende" Sinnfrage wird eine klare Unterscheidung zwischen Quantität und Qualität ermöglichen, eine Unterscheidung, die in dieser Welt, besonders in der Wissenschaft, so gut wie nicht verstanden wird, da die dafür erforderlichen Kriterien fehlen, wie ich im weiteren Text noch offen legen werde.
Den, der sich traut, bitte ich, sich bei diesen Gedanken innerlich zu öffnen, denn diese Worte sind ein Türöffner, das, was Ideen anzuregen vermögen, in sich selber zum Erblühen zu bringen, doch bedenke im Unterschied, Worte sind lediglich Symbole von Symbolen, sind zweifach von der Wirklichkeit entfernt…?!
Denn jener, der niemals geliebt, wie will dieser erspüren, wozu Liebe fähig ist oder jene, die nie den unbändigen Drang in sich trugen, eine Idee zum Ideal in sich zu wandeln.
Es bedeutet, wer ohne Frage ist, „die" Antwort gar nicht erkennt, mag sie auch eindrücklich vor ihm stehen, eine über lange Zeiten von Vor-Urteilen geschmiedete passgenaue Seelen-Ritterrüstung wird jegliche innere Berührung unterbinden.
Vielleicht hattest du schon Fragen, die unbeantwortet blieben, wolltest dich mit jemandem darüber austauschen, doch es interessierte niemanden sonst und du fühltest dich damit allein, wie es mir ebenso erging.
Seiner Zeit spürte ich anhand der vielen Widersprüche in dieser Welt, hier stimmt etwas grundsätzlich nicht, doch was es war, konnte ich nicht erkennen, wobei ich von keinen Verschwörungstheorien spreche.
Diese Fragen ließen mich nicht mehr los und das, was ich hier offen lege, ergab sich über einen längeren Zeitraum, anfangs waren es Hinweise, die mir die Richtung aufzeigten, mehr nicht.
Ganz langsam, gleich eines Puzzles, gruppierten sich einzelne Aspekte zu anderen, Zusammenhänge wurden erkennbar, bis aus einem anfänglichen Skript dieses Konzept entstand.
Ja, ich hatte eine Art Leuchtturm mit einem intensiven Licht vor Augen, eines, welches mir zu verstehen gab, was einzig das Ende dieses Weges sein könnte, und das sei eben ausschließlich hinter der Wahrnehmung zu finden.
Als ich somit begann, diese hier aufgeführten Gedanken niederzuschreiben, war mir der Weg unbekannt, der Inhalt in ganz einfacher Weise und ich realisierte langsam, dieser Weg, vielleicht sogar jeder, wird erst beim Gehen entstehen.
Blicke ich jetzt zurück, ist mir so klar, dass die Zusammenhänge, die für das Verständnis eine Brücke bilden, oft erst im jeweiligen Moment in mir entstanden, doch woher kommen diese Ideen, wenn sie vorher gar nicht in meinem Bewusstsein waren?
Gibt es ein Wissenspool des Geistigen, eine Ideen-Sphäre, in der alles gespeichert, unter Umständen abrufbar ist?
Kann man jemanden, der eine Idee hat, die er also vorher nicht in sich trug, als jenen ansehen, der diese Idee mit eigenem Willen kreiert hat, demzufolge ihm diese gehört, gar diese Idee in dieser Welt verkaufen und Kapital daraus schlagen kann?
Ist solches nicht ebenso verwunderlich, wie es in unserer Kultur unhinterfragt normal ist, Grund und Boden sein eigen zu nennen?
Obgleich üblich, sollte sich keiner unter Wert diesen irdischen Umständen "anbiedern", in der vergeblichen Hoffnung, in dieser Welt von Krankheit, Leid und Tod jemals eine Heimat zu finden.
Ja, es ist der Tod, den wir immerzu heilig sprechen, denn ohne ihn kann es kein Leben geben, wird gesagt, weil der Tod zum Leben gehört.
In jenen Tagen wurde mir deutlicher, dass durch die Gewohnheit, wie wir von klein an die Dinge vermittelt bekommen, wir diese selten noch infrage stellen, ein Beispiel:
„DER TOD GEHÖRT ZUM LEBEN…?!"
doch
„KANN ETWAS LEBEN HABEN, WAS STIRBT...?!“
Gott wird allmächtig gepriesen, somit schuf er den Tod, zumindest billigte er ihn...?!
Und nur der Tod bahnt uns den Weg zu Gott - ist also der Tod die Erlösung…?!
Jener Gott, der solch tödliche Gesetze machte, treibt ihn die Liebe oder der Wahn…?!
Es ist die individuelle Interpretation dessen, was ein jeder wahrnimmt, was sich dann als äußere Wirklichkeit „zeigt“, somit zur inneren Gewissheit geworden, wie könnten ansonsten die so üblichen Unterschiede in der Bewertung der Geschehnisse entstehen.
Dabei machen wir uns höchst selten tiefere Gedanken darüber, was „das“ Leben ist, da wir es doch beständig um uns herum wahrnehmen...?!
Doch wer mit der gebotenen Klarheit in "das" Leben schaut, wird verstehen, dass es keinen Tod geben kann, was sicher nicht allegorisch gemeint ist - entweder sterben alle Dinge - oder sie leben und können nicht sterben - worin kein Kompromiss möglich ist!
- niemand kann sterben, es sei denn, er wählt den Tod – denn „das“ Leben „ist“ todlos! -
Mögen diese Worte jetzt auch einen inneren Widerstand bewirken, bei genauerem Hinsehen beinhaltet diese Gewohnheit ein beständiges Weiterschlafen nach dem morgendlichen Aufwachen, es ist, vielleicht mit kleinen Wachzuständen zwischendurch, nicht selten ein Dauerschlaf von der Wiege bis zur Bahre...?!
Ja, das, was üblicherweise als denken verstanden wird, ist nur ein Schatten dessen;
das Denken für die vielen Aktivitäten an jedem Tag ist bei genauerem Hinsehen eine Abfolge von antrainierten Abläufen, mehr nicht.
Schöpferisches Denken, wozu wir Menschen fähig wären, zeigt sich an dessen Ergebnissen.
Daher versuche, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Denn sollte in dieser Welt auch nur der kleinste Sinn zu finden sein, so doch jener, der die Hintergründe allen Seins für jeden nachvollziehbar offenbart...?!
Auf der "rationalen" Ebene stelle ich hier die zwei grundlegenden Kosmos-Herkunftstheorien begründet infrage, Unzählige unterwerfen sich der einen oder anderen:
Schöpfer und Urknall.
Schöpfertheorie (Kap.6):
der "verbotene" Baum der Erkenntnis ist Sinnbild von Gottes Misstrauen seinen eigenen Geschöpfen gegenüber.
Dieses führte Äonen später zum Göttlichen Auftragsmord an seinen angeblich von ihm geliebten Sohn, demzufolge der "leidende" Jesus mit seinem Kreuzestod die Kastanien aus dem Feuer holen sollte, ins Lot zu bringen, was durch Gottes Misstrauen begann...?!
Sollte ER, wie behauptet, allmächtig sein, muss er von der Schlange gewusst haben, ebenso, wohin sein Misstrauen führen wird, dazu, dass Seine Schöpfung auf unabsehbare Zeiten unter diesen irdischen, äußerst lebensfeindlichen Bedingungen existieren muss, Bedingungen, die auf fressen und gefressen werden basieren, somit lebt alles, um zu sterben, daraus neues Leben zu ermöglichen, demzufolge lebt alles aufgrund des voraus gegangenen Todes:
„Verschlingen ist das »Lebensgesetz« der Natur!“
Die Frage bleibt, wenn dieser Gott „die“ LIEBE wäre, warum sollte Er seiner eigenen Schöpfung misstrauen, was hatte Er zu verbergen, sie ging aus ihm hervor, war Seines gleichen – dass sieht sehr nach einem Menschengemachten Gott mit einem Therapiebedürftigen Selbstvertrauen aus...?!
ein einfacher Vergleich:
liebevolle Eltern legen ihren Kindern eine wohlschmeckende Süßigkeit sichtbar vor die Nase, belegen es mit einem tödlichen Verbot - wie krank wäre das?
Urknalltheorie(Kap.2 + 5):
Das Kausalitätsprinzip von Ursache und Wirkung gilt grundsätzlich immer und überall, nur nicht beim Urknall, wird behauptet...?!
Weil letztlich keine dieser Theorien "beweisbar" ist und jeder irdisch "Wissende" mit der eigenen Sicht im Meer der Meinungen für sich genommen recht hat, wird die zentrale Frage nach der Bedeutung umso wichtiger: „WOZU DIENT ES?"
Denn allein die Sinnfrage zielt auf die eigentliche Bedeutung, weil ausschließlich das für uns Menschen einen Wert hat, niemals eine wie auch immer geartete Theorie, nicht selten gar zu eigenem Lob von Medien und wissenschaftlichen Zirkeln gefeiert.
Sollte es also keine liebevolle Quelle, Gott, Ursprung oder sonst wie genannt für "alles was ist" geben, wäre jeder weitere Gedanke, jede Überlegung diesbezüglich völlig ohne Wert und jeder hätte das Recht, es sich bis zum letzten Atemzug auf Kosten der Welt gut gehen zu lassen.
Doch auch diese Sicht wäre möglich:
Setzt man die Wirklichkeit dieser Quelle voraus, so wird diese sich dessen, was wir hier als Leben vorfinden, bewusst sein und jedem Fragenden so weit entgegen kommen, wie jeder es für sich selber zulässt, denn gegen den eigenen Willen kann von jener Seite nichts unternommen werden, und doch, „die LIEBE“ gibt niemals auf, Sie wartet geduldig.
Diesen Gedanken vorausgesetzt, wird für jeden, der fragt, der, wie auch immer, anklopft, eine Tür geöffnet werden, wie ich es selber erlebte.
Für diese Tür ein Studium in Astrophysik oder Religion vorauszusetzen, wäre das ein Zielführender Weg?
Deren Argumentationsebene befindet sich vor der Wahrnehmung, die „der LIEBE“ dahinter.
Nochmal: vorausgesetzt, es gibt diese LIEBE, so wird alles, was wir zu einem Verständnis der Gegebenheiten dieser Welt wissen müssen, auf der einfachsten Ebene gegeben werden, eine, die ein normaler Mensch mitzugehen imstande ist - welche Botschaft könnte froher sein...?!
...ein möglicher Weg von Materie - Geist - Sinn - Bedeutung zur Realität - eine Idee zur Wirklichkeitskonstruktion...?!
Das muss jeder wissen | Realität wissenschaftlich erklärt | Dr. Ulrich Warnke - YouTube
Wenn dich also interessiert, mehr darüber zu erfahren, komme mit auf den Weg vom Konkreten ins Allgemeine und zurück, die gesamte Spannbreite menschlichen Lebens, es wird "eine Reise ohne Entfernung".
Und du magst denken, es seien verschiedene Geschichten, die ich hier erzähle, nein, es sind unterschiedliche Blickwinkel, alle auf ein Ziel hin führend, durch die Sinnfrage leitend hinter die Wahrnehmung führen zu wollen.
Ja, und manche Dinge benenne ich recht direkt, da das übliche Drumherum reden bei diesem Inhalt nicht hilfreich ist.
Und die Frage mag entstehen, warum ich beim „Anfang aller Anfänge“ beginne:
Wer sich hier auf diesem Planeten umschaut, wird realisieren, dass ein umfassendes Verständnis der Gegebenheiten dieser Welt eigentlich unmöglich ist:
- WIR SEHEN DEN WALD VOR LAUTER BÄUMEN NICHT! -
Es fällt auf, so gut wie alle, die von sich meinen, von dieser Welt etwas zu verstehen und daraus folgend ändern zu wollen, bleiben in eben diesem Weltweiten Wald und nehmen sich die eine oder andere kleinere oder größere Pflanze, den einen oder anderen Baum und sonstiges vor, diese zu untersuchen, mit dem Wunsch, deren Lebensraum im Wald und sonst wozu verbessern, aber erkennen gar nicht die größeren Zusammenhänge, die möglicherweise diesen gut gemeinten Vorhaben erschwerend, gar verwehrend entgegen stehen.
Dass die "Natur gegebenen Umstände dieser Erde", die Grundbedingungen dieses Weltweiten Waldes, so sind, wie sie sind, hat ja gleichwohl irgendwie seinen Ursprung im "Anfang aller Anfänge".
Meines Erachtens könnte es höchst hilfreich sein, die Bedingungen dieses Ursprungs zu erforschen, also gänzlich aus dem Wald heraus zu treten, von einer höher gelegenen "LICHT"-ung aus auf den gesamten Wald zu blicken
- also hinter die Wahrnehmung -
was ich mit diesem Grundlagenkonzept versuche, um mit neuen Einsichten zu den anderen in den Wald zurück zu kehren, nicht anders als jener es tat, den Platon in seinem Höhlengleichnis beschrieb...
(seiner Zeit ist dieser dann leider getötet worden - heute belässt man es zumeist damit, jene "Mund-tot" zu machen oder, trotz besserem Wissen, einfach zu ignorieren).
Manche kennen die Geschichte der blinden Weisen und des Elefanten, diese auf unsere Welt zu übertragen und zu erkennen, nichts anderes, als darin geschildert, geschieht hier:
Kurzgeschichte: Die Blinden und der Elefant (abenteuer-selbstbewusstsein.com)
Wir alle sind diese Blinden, meinen gleichwohl, sehend zu sein, haben diese Welt in unzählige Bereiche aufgeteilt, keiner versteht das Ganze und doch meint so gut wie jeder, genügend vom Ganzen zu verstehen, sich demzufolge in einer "adäquaten" Art und Weise darin bewegen zu können.
Die hier aufgeführten Gedanken sind zuvorderst "bitterster" Ernst, gleichwohl in keinster Weise erkannt, lieber prägen kindliche Sandkastenspiele - was wir allen Ernstes "LEBEN" nennen - fortdauernd unseren Alltag...?!
Jeder hat infolge seines Lernens unbewusst gewisse Annahmen über sich und über die Welt verankert, für sich genommen „logisch“ erscheinend, bei näherer Betrachtung nicht selten unüberprüfter, auf Sand gebauter Glaube, der einem den Halt vorgaukelt, den man hier so dringend benötigt, daher meint, diesen gefunden zu haben, ihn gleichwohl niemals mehr mit einer Frage ins Wanken bringt.
Sich diesen "Glauben" mit einem inneren Streben nach Wahrhaftigkeit prüfend vor die eigene Seele zu stellen, kann beim eigenen Ego den größten Widerstand hervor rufen, da es sich "existentiell" damit verbindet, sich daher als höchst gefährdet versteht und ggf. völlig irrationale Argumente vorgibt, diese nicht als solche erkennend - wie könnte "Projektion" besser funktionieren...?!
Befasst man sich in größeren Zusammenhängen mit diesen Fragen, drängt sich der Gedanke auf, ob seit jenem "Anfang aller Anfänge" eine abgrundtief liegende Abwehr gegen jedwedes „erkannt werden" der Gegebenheiten zugrunde liegen könnte, was sich, gleich eines geistigen Virus`, im weltweiten Desinteresse an diesen menschheitlichen Grundfragen zeigt, obwohl es jeden Einzelnen zutiefst betrifft.
Als ich es einst ernsthaft wissen wollte, ergaben sich im Verlauf eines unverhofften Anstoßes überraschende Einsichten, mir wurden Aspekte bewusst, die die gesamte Zeit über zu „sehen“ waren, doch ich erkannte sie bis dahin nicht.
Dieser Anstoß, meine Reise zur Quelle, ermöglichte mir über einen längeren Zeitraum die hier aufgezeigten Gedanken zu erfassen, niederzuschreiben gleich dem Wasser, das im Fels zu Eis gefroren ganz langsam den Stein zerbricht.
Wann ist ein Mensch erwachsen?
Wenn er einen Beruf erlernt, eine Familie gegründet, ein Haus gebaut, einen Baum gepflanzt, die Welt bereist oder aber erst, wenn er "sich selber" auf den "eigenen" Weg macht, Herkunft und Sinn von Allem (Kosmos-Erde-Natur-Mensch etc.) - gerade auch seiner selbst - verstehen zu wollen, damit zu ergründen, was die, was seine Welt im Innersten zusammen hält, ohne sich das Mäntelchen vor gedachter Theorien umzuhängen, denn des Kaisers neue Kleider sind schon lange die Alltagsmode schlechthin.
Kann es denn sein, dass ich die Begründung für diese so wichtige Frage irgend einem selbst ernannten „Experten“ - wem auch immer - oder einer Theorie überlasse, wenn ich selber zudem diese Erklärungen in keinster Weise überprüfen kann.
Akzeptiere daher niemals ein Gedankengebäude, eine Theorie bezüglich der Hintergründe deiner eigenen Existenz, dem dein geläutertes Herz nicht gänzlich zustimmen kann.
Hier sind Gedanken geäußert als Frage, als Motivation...,
anzuregen, "alles selber zu denken", was zwar ein wenig Zeit und viel, viel mehr eigenen Willen braucht, doch "sich selber“ auf den Weg zu machen, entfacht und stärkt die eigenen geistig-seelischen Kräfte für die im Inneren errungene Einsicht, diese Welt als eine Matrix zu erkennen und daraus aussteigen zu können nach dem Motto:
- wenn du merkst, du reitest ein totes Pferd, steig ab! -
Um mich in diesem Dschungel der Meinungen, Thesen, Theorien, Behauptungen etc. zu bewegen, versuche ich im Text des Öfteren jenen Focus einzunehmen, dem wir die jeweilige Entstehung des Kosmos zuschreiben, was neben dem Urknall in unserem Christlich-Kulturellen Hintergrund jener Gott der Genesis ist, wobei ich im 4. bis 7. Kap. dieser Frage grundsätzlich nachgehe.
Um diese Welt zu verstehen, haben wir diese in Wissenschaftsdisziplinen eingeteilt.
Einen Aspekt daraus zu untersuchen, stehen wir also jeweils auf einem anderen Hintergrund.
Das scheint zu erfordern, die entsprechenden Gebiete, um die es bei der jeweiligen Betrachtung geht, erlernt zu haben, doch wer hat das bei der Komplexität dieser Welt?
In diesem Gedankengang schaue ich scheinbar ebenso aus unterschiedlichen Blickwinkeln, doch ist mein Fokus auf nur eine Grund-Frage gerichtet, einzig sinnvoll, die ein Mensch sich und anderen stellen kann:
- was ist "der" Sinn von Allem, was "ich" wahrnehme...?! -
Die Frage lautet eben nicht, "was ist der Sinn von Allem", denn die Erweiterung setzt etwas voraus, was im folgenden Verlauf noch zu untersuchen wäre.
Jemand mit reflektierter Lebenserfahrung wird ganz sicher diese hier aufgeführten Überlegungen nachvollziehen können, vielleicht auch erst beim nochmaligen lesen.
Und ich möchte nichts geringeres, als jeden ermutigen, nach den Sternen zu greifen, da ein jeder viel zu wenig vom Leben erwartet -
das bedingt gleichwohl, zu erahnen, wo diese zu finden wären:
"du baust dir noch ein Heim – dort allein zum glücklich sein
alle die zu dir gehörn – solln sich mit dir darin verschwörn
dein Schloss, dein wirkliches Erbe – verschmähst du wie die Herde
willst sein gegen deine Natur – dein Selbst, die Liebe pur"
Du magst fragen, wer ich bin, die üblichen Weltbilder zu hinterfragen, nichts anderes als Du:
- ein Suchender in einem fremden Land-
dem das Leid des eigenen Seins den Anstoß gab.
Mit diesen Worten, Gedanken, Ideen suche ich einen Austausch mit Dir - Du -
der das jetzt liest, denn ich stelle alles hier geschriebene zur Disposition, zur Diskussion.
Erst wenn all unser Wissen, auf das wir doch so stolz sind, in der Seele empfindend (nicht schwelgend) erlebt wird, erhält das Wesentliche davon seinen Sinn, alles andere befriedigt nur den überdimensionierten Ego-Datenfriedhof und vernebelt den Blick ins Freie, in die Freiheit des Geistes, wo sonst sollte diese möglich sein...?!
Kann es denn sein, dass die leidvolle Existenz des eigenen Lebens, das ganze jämmerliche Elend, das einen jeden Tagtäglich begleitet, diese Worte nicht mal für einen ganz kurzen Moment aus der stahlharten Umklammerung des Verdrängens bewusst werden lässt?
Ja, wir Menschen scheinen fähig, ohne auch nur das Geringste zu empfinden, größte leidvolle Anstrengungen auf uns zu nehmen, anderen ebensolches zuzumuten, wenn "Pflicht und Kür dieser irdischen Wirklichkeit" die Vernunft des Herzens „sprachlos“ macht, darin unsere apathische Unfähigkeit, zuerst einmal über sich selbst zu trauern, offensichtlich werden kann.
Ist es so, dass wir uns nur noch im persönlich gefärbten Ego-Modus berührt fühlen, somit der "Schlaf des Adam" seit Äonen in jedem beständig weiter wirkt.
Wenn das eigene Gewissen, wie üblich, einzig den persönlichen Kriterien unterworfen bleibt, so hat das Ego den größten Einfluss und wird unter Verschleierung der eigenen Anwesenheit dieses mit den "besten" Argumenten vollauf für die eigenen Zwecke zu nutzen wissen.
Erst wenn dieser Zusammenhang (mit-) fühlend erkannt und jenes einer unabhängig-geistigen Instanz zur liebevollen Prüfung angeboten wird, so kann mit der Zeit die Ego-basierte Individualität zunehmend in den Hintergrund treten.
Gesellschaftliche Versuche, erzieherisch auf Bürger einzuwirken, zeigen deutlich, dass Appelle, mögen deren Inhalte auch noch so überzeugend sein, zumeist erst Wirkung zeitigen, wenn „noch mehr“ dabei raus springt!
Wer Mitscherlichs „Die Unfähigkeit zu trauern“ kennt, wird diesen schwerwiegenden Aspekt wohl verstehen, denn die Frage, wer oder was ist der Mensch, wo wird diese gestellt...?!
Jesus eindringliche (übersetzte) Worte am Kreuz scheinen nie verstanden worden zu sein:
VATER, VERGIB IHNEN, DENN SIE "FÜHLEN" NICHT, WAS SIE SICH SELBER UND DAMIT DEM NÄCHSTEN ANTUN!
vor diesem Hintergrund kann ich dich nur bitten,
komm mit auf eine Reise der Vernunft des Herzens,
vor den Vorhang der Wahrnehmung, dem Status Quo,
ebenso hinter den Vorhang der Wahrnehmung,
wo du das finden wirst,
was du im Tiefsten suchst und weswegen du kamst,
was dir diese Welt zwar beständig verspricht,
doch - außer in Illusionen - niemals einlösen wird,
weil jegliches Ende allem Anfang innewohnt
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1. Quo Vadis - Der Mut zur Sinnfrage, die erst "den" Weg erkennen lässt
„KANN ETWAS LEBEN HABEN, WAS STIRBT?“ „KANN ETWAS WIRKLICH SEIN, WAS VERGEHT?“
Obige zwei Grund-Gedanken möchte ich voran stellen, sie durchziehen die gesamten Überlegungen, sind daher für das Verständnis dieses Inhaltes sehr hilfreich.
Sinnvoll ist, keine dieser Äußerungen zu bewerten, nicht in die eine, nicht in die andere Richtung, deren Relevanz wird sich früher oder später einstellen, wie ich es selber erlebe.
Diese Ideen sind nicht einfach willkürlicher Art, sie ergeben sich aus dem Gesamtzusammenhang, der sich wohl erst jenen eröffnet, die bereit sind, meinen Vorschlägen bezüglich eigener Wahrnehmung zu folgen, diese empfindend in ihrer Seele lebendig werden zu lassen.
Ist das einmal verstanden, eben darin die Wahrhaftigkeit der hier offen gelegten Weltenrätsel ihre Lösung finden können.
Es ist von Aspekten, von Ideen, gar Theorien zu lesen, die in dieser Welt teils neu sind, doch, sich ohne tieferen Kenntnissen der Physik dem Urknall zu widmen, gar diesen, wie ich es hier wage, in Frage zu stellen, lohnt es, derlei Gedanken zur Kenntnis zu nehmen.
…erst als ich begann, die vollkommene Sinnlosigkeit meines Lebens zu erahnen, da dieses in der gänzlichen Zerstörung all dessen endet - im Tod - was mich, was mein Leben, was meine gesamte Existenz ausmacht und je ausgemacht hat, dämmerte es mir…?!
Wir modernen Menschen verhalten uns bezüglich Tod tendenziell ähnlich jenen, die seiner Zeit glaubten, ihr Schiff würde am Meeres-Horizont ins Nichts stürzen, denn, es wird sich erst gar nicht weiter damit beschäftigt, was nach dem Tod sein könnte, der Körper (der Mensch?) ist weg, basta!
Kann man die Herkunft des Menschen von der des Kosmos` abtrennen?
Es gibt unterschiedliche Hypothesen, Konzepte, Glaubensrichtungen über Herkunft dieses Kosmos`, jede bleibt mehr oder weniger unhinterfragt von den jeweiligen Anhängern.
Die einzelnen Ausrichtungen kann man sich gut wie ein 360 Grad Kreis vorstellen, so dass zu jeder Haltung ebenso die gegenteilige zu finden ist: es ist Chaos pur!
Sich auf die folgenden Überlegungen einzulassen, wobei ich hier nichts schreibe, was nicht jeder selber mit klarem Denken nachprüfen kann, scheint gerade in dieser Zeit des Krieges, der Toten, Verletzen, der vielen Flüchtenden, aber auch der weiterhin gültigen Klimakatastrophe, der Corona-Pandemie und all jener Katastrophen, die immerzu irgendwo das Leben der Menschen enorm erschweren, schwer nachvollziehbar und doch, wer es vermag, wird verstehen, dass diese hier genannten Ideen sehr hilfreich sein können, mit der Anmerkung verbunden, schon beim Lesen dieser Gedanken, sobald etwas unklar sein sollte, dieser Frage, z.B. im Internet, nachzugehen.
Leider leben wir in einer Zeit starker Wissenschaftsorientierung, gar -gläubigkeit, so dass anders orientierte Überlegungen selten auf Interesse stoßen.
Nur ein Beispiel, wie Wissenschaft, abgehoben von der Erfahrungsebene des Menschen, ein gänzlich abstraktes Eigenleben führt und man fragen könnte, ist Wissenschaft einzig für die Experten, was hat diese mit den ganz konkreten Lebens-Fragen des einzelnen Menschen zu tun?
Jenseits von Einsteins Gravitationstheorie - Spektrum der Wissenschaft
Quanten-Gravitation: Das holografische Universum - Spektrum der Wissenschaft
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Einstein
Wer kann sich mit dem, was wir Leben nennen, egal ob 8 Monate, 8 Jahre, 80 Jahre oder mehr, zufrieden geben bei einer Existenz mit enorm viel Lernen, enorm viel Arbeit, viel Verzicht, auch Freude, mit Einsamkeit, mit Angst, mit Krankheit, mit Abschied durch den Tod geliebter Menschen, der beständigen Sorge um die eigene Gesundheit, Behinderung und schlussendlich ganz sicher dem eigenen Tod, was bedeutet, die völlige Auflösung seiner selbst, in der alle Erfahrungen, alle Wünsche, alle Hoffnungen begraben werden, alles, was man sich unter größten Mühen errungen hat...?!
Wer kann im oben beschriebenen Leben ernsthaft einen solchen Sinn erkennen, der zum Ende den Tod rechtfertigt?
Und doch versuchen wir, versucht ein jeder, letztlich ohne jeglichen Erfolg, die Sinnlosigkeit in Sinn umzudeuten, die Quadratur des Kreises…?!
Allein diesen unendlichen Widerspruch „wirk“-lich (in ihren Wirkungen) zu empfinden, könnte die größten Veränderungen in dieser Welt mit sich bringen.
Denn es wird behauptet, der Tod gehöre zum Leben…?!
Auf der Erfahrungsebene scheint das richtig zu sein.
Und doch bleibt die Frage vorerst unbeantwortet:
„KANN ETWAS LEBEN HABEN, WAS STIRBT…?!“
Wer sich weiter gehende Gedanken macht, wird verstehen, dass hinter dem Verständnis von klein an überlieferter Denkmuster, zudem in unseren Empfindungen aus Wünschen und Abneigungen, Antworten liegen können, die sich jedoch erst für jene eröffnen, die sich frei machen, durch Selbstreflexion zuerst bei sich selbst deren Wirkungen einzusehen, wobei Logik & eine Vernunft des Herzens eine zentrale Rolle spielen.
Gleichwohl ist es hilfreich, sich an keine hier genannten Aussagen zu binden, sondern diese mit einem inneren Abstand erfassen zu wollen, denn darin liegt ein großes menschliches Problem, sich zu schnell dem einen oder anderen Argument anzuhängen, es engt die Wahrnehmung ein und bestärkt die eigene, nicht selten einseitige Sicht der Dinge.
Was wir in dieser Welt erleben, interpretieren wir durch die individuelle Brille eigener Emotionen, der individuellen Sicht über diese Welt, diese Interpretationen werden zur eigenen Wahrheit, aufgrund derer wir wiederum in der Welt agieren.
Das beinhaltet nicht selten, eigene Versäumnisse, Fehlinterpretationen nicht zu erkennen, nicht erkennen zu wollen, diese dann üblicherweise auf andere Menschen als auch auf die Umstände, für die man natürlich selber nichts kann, zu projizieren.
So entsteht unterschiedlichste Wahrnehmung, wobei jeder denkt, der andere verstehe es falsch, da die eigene Sicht so gut wie immer die richtige ist und demzufolge der aus persönlicher Sicht berechtigte Streit im Kleinen, bis zum Krieg im Großen, entsteht.
Dabei gibt es einen gänzlich auf Frieden orientierten Grundsatz, der jedwede Projektion, jedwede Schuldzuweisung ad absurdum führt:
„Ich bin für jede Gefühlsregung in mir zu 100 % selbst verantwortlich,
denn keiner kann irgend ein Gefühl in mir auslösen, wenn ich dem nicht zustimme!“
Meine Empfindungen entstehen in mir, so habe auch ich allein und jederzeit die Möglichkeit, daran etwas zu ändern, niemand kann das für mich tun.
Das bedeutet in der Konsequenz, die volle Verantwortung für das eigene Leben, für alle Erfahrungen meines eigenen Lebens zu übernehmen.
Traut man sich noch einen Schritt weiter zu gehen, könnte die nächste Anfrage an sich selbst lauten:
In wie weit bin ich ggf. für alles verantwortlich, was ich in dieser Welt realisiere, da sich die ganze Welt als Wahrnehmung beständig in meinem Bewusstsein befindet.
In diesem Zusammenhang gilt besonders die Frage nach der Wirklichkeit all dessen, was ich wahrnehme, was wir Menschen wahrnehmen, auf die noch näher eingegangen und deutlich wird, diese Welt ist eine, in der der Widerspruch die Normalität darstellt, doch wird dieser daher gar nicht mehr als solcher erkannt.
Dieser Aspekt beinhaltet ganz besonders die aktuelle Weltsituation mit Kriegen, Klimafolgen, Versorgungsengpässen, Umweltkatastrophen und all dem von Menschen verursachten Ungemach.
Wem ist bewusst, dass wir jenem gleichen, der einst aufgefunden wurde und sich an nichts aus seiner Vergangenheit erinnern konnte, ein Zustand der Amnesie.
Wer von uns kann sich erinnern, woher er kommt, ob irgendetwas vorher war, was ebenso für die Menschheit gilt, obgleich es derart überprüfte Geschichten gibt.
2. Ursache und Wirkung
Ein Grundsatz gilt zu allen Zeiten und überall, dass eine Wirkung eine Ursache haben muss, und umgekehrt, eines von beiden allein ist unmöglich, sollte daher, wenn es sich anders darstellt, hinterfragt werden.
Wissenschaftlich wird die Urknall-Theorie favorisiert:
Infolge des Urknalls entstand voraussetzungslos, also aus dem Nichts, ein Universum mit Zeit und Raum und in diesem eine unübersehbare Zahl von Aspekten.
Indem wir diese Theorie anerkennen, setzen wir die Wirklichkeit von Materie voraus und damit zwangsläufig alles, was wir damit verbinden: Diesen Kosmos, diese Welt, die in ihr lebenden Körper sowie alle Erfahrungen damit und letztlich diese Art Wirklichkeit selber.
Dieser Annahme steht jedoch völlig der Kausalität entgegen, die besagt, ohne Ursache keine Wirkung und umgekehrt.
Wenn also dieser Kosmos, diese Erde und alles darauf keine Ursache hat, wie wirklich kann demzufolge alles sein, was wir hier wahrnehmen, inklusive uns selbst?
Zudem wissen wir, das alles, was wir wahrnehmen, früher oder später vergehen wird.
Völlig unbeantwortet bleibt dabei die Frage: „Kann etwas wirklich sein, was vergeht?“
3. Was ist Wirklichkeit?
Jede noch so kleine Rechenoperation hat am Anfang entweder ein Plus oder ein Minus, wobei wir das Plus üblicherweise nicht extra schreiben, es wird einfach voraus gesetzt.
Das größte Hindernis in dieser Welt, wie wir sie allgemein über die eigenen Sinne wahrnehmen, liegt in diesem ganz kleinen Rechenfehler, denn wir setzen völlig unbewusst bei allem wahr genommenem ein Plus, also ein Wirklichkeitszeichen, es wird als "wirklich" genommen.
Doch wie wirklich ist das, was die eigene Sinneswahrnehmung dem Wahrnehmenden anbietet?
Diese philosophische Grundfrage kann nicht objektiv geklärt werden, schon Platon zeigte in seinem Höhlengleichnis, dass wir Menschen tendenziell davor flüchten, daher den Schatten an der Wand mehr vertrauen, als dem Licht der Erkenntnis und damit lieber in der individuellen Wirklichkeitskonstruktion verharren, da diese den eigenen Befindlichkeiten (Wünschen und Abneigungen) besser entspricht.
Paul Watzlawik: „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“
Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Die Matrix – Fischer Welt (fischer-welt.de)
Die Physik Newtons stimmt tendenziell mit der menschlichen Sinneswahrnehmung, aus der wir Wirklichkeit ableiten, überein.
Die Erkenntnisse der Quantenphysik sind theoretischer Art, bestimmen eher Wahrscheinlichkeiten von Objekten im Raum.
Was ist Quantenphysik?
Quantenphysik umfasst alle Theorien, Modelle und Konzepte, die auf die Quantenhypothese von Max Planck zurückgehen. Plancks Hypothese war um 1900 notwendig geworden, weil die klassische Physik z. B. bei der Beschreibung des Lichts oder des Aufbaus der Materie an ihre Grenzen gestoßen war.
Daher sind deren Ableitungen mit ihren abstrakten Aussagen (z.B. Doppelspaltexperiment) nicht mehr mit der menschlichen Erfahrungsebene kongruent, deuten darauf hin, dass unsere Vorstellungen von gleichbleibender zeitlicher Wirklichkeit nicht stimmen kann.
Unsere Welt ist nicht dergestalt, wie unsere Sinne, ebenso unsere persönlich gefärbte Sicht diese uns vermitteln, doch ist es sehr schwierig, hinter diese Fassaden zu blicken, blicken zu wollen, denn das würde ein loslassen von der gewohnten Sicht bedeuten und erfordert, sich selbst eine gänzlich neue Sicht all dessen anzueignen, womit man sich sein bisheriges Leben mehr oder weniger gut eingerichtet hat.
„Es sind einzig unsere Wahrnehmungen, die wir wahrnehmen können, unser Bewusstsein ist die Matrix, auf die der Kosmos begriffen wird. Farbe, Schall, Temperatur und dergleichen sind nur als Wahrnehmungen in unserem Kopf existent, nicht als absolute Essenz. Im weitesten Sinn können wir überhaupt nicht eines äußeren Universums sicher sein“ - (George Berkeley)
4. Urknalltheorie versus Schöpfertheorie - die zwei grundlegenden Kosmos-Entstehungstheorien
Im Grundsatz kennen wir nur obige zwei Kosmos-Entstehungstheorien/-Konzepte.
Vor Jahren las ich ein höchst aufschlussreiches Buch, welches mich zu weiteren Überlegungen anregte, die mich schließlich zur menschheitlichen Grund-Frage führten:
„Wodurch (Quantität) ist Alles (Kosmos – Erde – Natur – Mensch etc.) und wozu (Qualität)?
5. Urknalltheorie - eine ursachlose Wirkung - eine Theorie der Illusionen...?!
Sie besagt, jenes Ereignis (Big bang) entstand aus einem „Nichts“, im weiteren Verlauf folgte u.a. dieser Planet Erde mit allem Leben. Der physische Körper eines jeden Lebewesens ist nach gängiger Lesart mit der Erde aus dem physischen Kosmos hervorgegangen.
Wissenschaftler prognostizieren, dass nach einer äußerst langen Zeit alles wieder in den Vorzustand des Urknalls zurück kehren wird, was ja folgerichtig wäre, also in das „Nichts“ und nichts würde dann je auf diesen Kosmos hinweisen, weil Raum, Zeit und damit Erinnerung in eben diesem Nichts entschwanden.
Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf, wie wirklich etwas sein kann, wenn es für einen kürzeren ebenso für einen langen Zeitraum aus einem „Nichts“ entstand und dann wieder entschwindet, in Analogie zum nächtlichen Traum.
Im Traum erleben wir, nicht anders als am Tage, uns selbst und andere in dieser Traumwelt und empfinden diese während dem als ebenso real, wie wir diese Welt nach dem Aufwachen erleben, was bedeuten könnte, im Träumenden befindet sich die gesamte Welt, der gesamte Kosmos.
Vorausgesetzt, es wäre so, wäre damit eine wichtige Frage der Wissenschaft zumindest angedeutet beantwortet, das des riesigen Raumes, den dieses Weltall erfordert, denn in jeglichem Traum, im Tagesbewusstsein ebenso, können wir uns Universen erdenken, die das unzählig Vielfache an Raum einnehmen.
Wie können wir also sicher sein, dass das morgendliche Erwachen nicht ein scheinbares in einem weiteren Traum ist, es gibt keinen gültigen Beweis für „die“ Wirklichkeit.
Wo also ist das Universum, da es nicht lokalisierbar ist...?!
Üblicherweise meint man, es sei außerhalb vom Wahrnehmenden und er sei mittendrin, oder ist es in der eigenen Vorstellung, gleich einer Umstülpung nach außen projiziert.
Theorien vom holografischen Universum könnten in diese Richtung weisen.
Diesen Gedanken ernsthaft nachzugehen, würde die Forschung auf einen völlig anderen Weg leiten, nämlich den zu untersuchen, der das gesamte Universum wahrnimmt, das ist nach allem, was wir wissen, einzig der denkende Mensch.
Doch wird dabei in keinster Weise verstanden, dass jedwede Kosmos-Entstehungstheorie bei näherer Betrachtung völlig abwegig, gänzlich absurd ist, für uns Menschen unmöglich annehmbar (Kap.7), worauf ich noch eingehen werde, denn:
„KANN ETWAS WIRKLICH SEIN, WAS VERGEHT?“
Demzufolge kann des Rätsels Lösung, falls wir je eine finden, möglicherweise nur eine sein, die weit über unsere Einsichtsfähigkeit hinaus geht!
6. Schöpfertheorie -
das offenbare Mysterium des Christentums ist enträtselt - die Bibel führt sich selber ad absurdum mit der Legende vom "leidenden" Jesus
Es wird behauptet, Gott sei LIEBE, allmächtig, ewig, vollkommen etc.
Kann die „LIEBE“ das Gegenteil IHRER SELBST erschaffen...?!
Und in diesem Zusammenhang wird deutlich, um irgendetwas in dieser Welt (Kosmos) zu verstehen, sollten wir den Projektionen die größte Aufmerksamkeit widmen, denn diese Welt ist das komplette Gegenteil von vollkommener LIEBE!
Theodizee – Wikipedia (die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes)
Die Bibel besagt, dass ein allmächtiges Geistwesen (die Liebe selbst?) diesen Kosmos erschuf, damit seine Schöpfungen (Adam und Eva etc.) darin existieren.
Wie in der Bibel zu lesen, verhielten diese sich nicht nach des Schöpfers Gusto - taten, was jedes Kind macht, die Eltern anzulügen, um Strafe zu entgehen - somit verbannte dieser Gott der Liebe(?) seine Schöpfungen, in der Art eines infantil - pubertär - bockigen Kindes, mit allen Nachkommen aus seinem Racheempfinden heraus, zeitlich unbegrenzt, auf diese Erde mit ihren höchst lebensfeindlich schwierigen Daseinsbedingungen (für den, der sich traut, hinzusehen).
Das verdient die Frage, ob die Hölle erst nach dem Tod real werden könnte, oder ob das, was wir Menschen hier erleben, genau diese Bezeichnung verdient?
Kein irdischer Herrscher könnte brutaler handeln und seine „Sträflinge“ über Umfang und Zeit völlig im unklaren lassen, denn es dauert schon eine Ewigkeit - wie lange wird er sich noch am menschlichen Leid laben...?!
Denn nach seinen Doktrin werden seine Kinder an deren Ende in den Armen der Verwüstung »zur Ruhe gelegt«, wo Würmer warten, ihn zu begrüßen und für eine kleine Weile durch seine Zerstörung zu überdauern.
Doch sind die Würmer ebenso gewiss dazu verurteilt, zerstört zu werden; so leben alle Dinge aufgrund des Todes:
„Herrliches Jehova schuf, brutal zugleich – schau hin ins schöne Tiere Reich
zwar keines auf Vergeltung sinnt – deren morden doch kein Ende nimmt
bei denen ists der Lebenstrieb – beim Menschen Rache Hieb um Hieb
sein Töten ist tiefste Kultur – schon lang folgt er des Blutes Spur“
- Grausames Schauspiel | Kröte frisst Schlange – und die Katze schaut zu - Virale Clips - Bild.de (auf das Bild klicken)
- Verschlingen ist das »Lebensgesetz« der Natur -
Jesus, der Gehorsame, muss bis heute die Kastanien für seinen Rachevater aus dem Feuer holen.
Laut Bibel sollte er als Gottes Sohn den Opfertod sterben, um die Erbsünde eines jeden zu tilgen, eine Sünde, die zu aller Anfang durch Gottes Misstrauen gegenüber seinen von ihm erschaffenen Kindern entstand.
Liest man die Erklärungen der Kirchenvertreter, so wird hingebogen was das Zeug hält und sie merken nicht, dass genau dieses Verdrängen
- ein weiterer der unzähligen Versuche zur Quadratur des Kreises, statt hinzusehen -
der Tod der Kirchen sein wird.
Warum hat keiner der unzähligen Bibelexperten in all den Jahrhunderten jemals diesen Gedanken, der absolut nahe liegt, geäußert:
Wenn Jesus die Wunder, wie Biblisch dargestellt, hat tun können, so hatte er aufgrund geistiger Fähigkeiten die Materie, auch die seines eigenen Körpers, völlig unter seiner Kontrolle.
Warum sollte er diese nicht ebenso für sich selbst bei seiner Kreuzigung eingesetzt haben…?!
Mirin Dajo bestätigte anfangs der 1950er Jahre durch eigene Demonstration, dass Jesus keinen Schmerz empfunden haben kann, denn durch beide wirkte, wie sie übereinstimmend äußerten, die Kraft Gottes:
mirin dajo erklärung - YouTube
Spätestens durch ihn wird die Legende um den leidenden Jesus, was weltweit Aber-Millionen Kreuze beim einzelnen Betrachter für schuldbeladene Dankbarkeit und Unterwürfigkeit auslösen sollen, völlig ad absurdum geführt und die Frage nach diesem Gott im Hintergrund tritt in den Vordergrund…?!
Sollte also die Kreuzigung geschehen sein, sicher mit Jesus` vollster Zustimmung, um, wie er es schon an anderen demonstriert hatte, die Unmöglichkeit des Todes zu bezeugen und damit die Herrschaft des Geistes über jegliche Materie.
Was ist das für ein wie auch immer gearteter Gott, der den Auftrag zur Kreuzigung gab, denn entweder gibt es einen Gott der LIEBE oder einen des Hasses, wobei sich jeder selbst fragen könnte, welche - aufgrund eigener Schuldempfindungen projizierten - Eigenschaften (s)ein jeweiliger Gott haben sollte...?!
Wenn Jesus also mit der Kraft Gottes diese Wunder hat vollbringen können, so wird er "dessen" Wesen sicher gänzlich erkannt haben und hat die Menschen damals auf etwas aufmerksam machen wollen, etwas, was selbst bis in unsere Zeit hinein nicht verstanden wird, nicht verstanden werden will, nicht verstanden werden soll, da unser Gottesverständnis, schaut man tiefer, immer noch dem eines Rachegottes entspricht, weil die Ur-Sünde zur Macht-Erhaltung der Kirche wahr sein muss und damit alle folgenden Sünden und damit die Haus eigene Macht aufzuzeigen, diese als einzige Instanz vergeben zu können...?!
Das bewahrt bis in alle Ewigkeit die Autorität dieses Kirchlichen Rachegottes
- damit einher gehend die der Kirche -
ihn um Vergebung anbettelnd, doch wann und wodurch es hier mal fertig mit allem sein wird
- was wir als Leben bezeichnen -
dass bleibt „sein“ wohl behütetes Geheimnis, denn einzig das hält seine - unwissend-schlafenden - Schafe bei ihm...?!
Unser weltweites Rechtssystem, gleich ob demokratisch oder unterdrückt, geht grundsätzlich von der Schuldfähigkeit eines jeden Menschen aus, gründend auf der Projektion weltweiter Rachegötter...?!
Dieser Schuldgedanke ist so tief im menschlichen Denken verankert, dass ein jeder schon von klein an Schuldige und Unschuldige als solche "erkennt", wobei, wie im 1. Kap. beschrieben, eigene Versäumnisse gern übersehen werden, demzufolge die Schuld tendenziell beim anderen (Projektion) zu finden wäre.
Jesus soll gesagt haben "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"
Ob er nur seine damaligen Häscher gemeint hat, oder meinte er alle, die jemals lebten und einen jeden, der noch leben wird, weil Jesus gar nicht aus jener Zeit, sondern über diese hin "schaute", denn er war zwar scheinbar in dieser Welt, aber nicht von ihr...?!
Meinte er möglicherweise, dass keiner verstehe, in welch völlig aussichtsloser Situation ein jeder sich hier - in dieser Matrix - befindet...?!
Wer aufmerksam liest, wird erkannt haben, dass dieser Jesus nicht der sein kann, der uns als so widersprüchlich in der Bibel geschildert wird.
"Er ist zum auferstandenen SOHN GOTTES geworden, hat den Tod überwunden, weil er "das" LEBEN angenommen hat.
Er hat sich selbst so wiedererkannt, wie GOTT ihn schuf, und indem er das getan hat, hat er alle Lebewesen als Teil von sich wiedererkannt.
Seiner Macht sind jetzt keine Grenzen mehr gesetzt, weil sie die MACHT GOTTES ist.
So ist sein Name zum NAMEN GOTTES geworden, denn er sieht sich nicht länger als von IHM getrennt." EKiW
Sollte Gott „die“ Liebe sein, so wird Sein Sohn nicht anders sein und wird daher für einen jeden, der sich ihm gegenüber öffnet, besorgt sein, und für alle anderen ebenso (siehe Ballade).
Demzufolge ist der Rachegott der Genesis eine ebensolche Mär, der Sündenfall ebenso und die von jenem Gott verordnete Kreuzigung sowieso.
Aufgrund dessen konnte Jesus sich an (s)einen – liebenden – Vater im Himmel wenden, Er, der immer war, immer ist und immer sein wird, was in der Ewigkeit nicht anders sein kann.
Und er lässt jeden wissen, der es anzunehmen bereit ist, dass es für uns Menschen nur ein einziges Problem gibt, doch dieses wurde schon im selben Moment seiner scheinbaren Entstehung gelöst, aber die menschliche Seinserfahrung über die eigenen Sinne besagt das genaue Gegenteil...?!
Ja, dieses zu verstehen, erfordert, die zwei Ebenen (vor und hinter der Wahrnehmung) jeweils mitzudenken, ohne die nicht verstanden wird, dass Gott ein Symbol der Liebe ist, Jesus ebenso, gleichwohl gänzlich alles, was wir wahrnehmen, besser, wahrzunehmen meinen, einzig Symbol sein kann…?!
Was sollte nun der ganze Hype seit fast 2000 Jahren um das Kreuz und die Person Jesu als Grundlage einer Religion des Christentums…?!
Wer obigen Zusammenhang in seiner Tragweite für das geistige, das kulturelle, das soziale Leben jener, die sich auf diesem Planeten dem Rachegott unterwerfen, zu erfassen sucht, kann dieser einfach zur Tagesordnung übergehen oder werden die größten Geschütze aufgefahren, dem zu widersprechen, weiterhin die Herrschaft einer seit Jahrhunderten dauernden paternalistischen Haltung auszuüben...?!
Könnte es gar sein, dass bei der Phalanx gläubiger Rachegott-Unterstützer infolge der ungerechtfertigten Schuld, die bei Unzähligen durch den Anblick des Kreuzes ausgelöst wurde und weiterhin ausgelöst wird, die Einsicht entsteht, mit Hilfe des Heiligen Geistes sich selbst diesen Fehler zu vergeben, wie Jesus dieses als einfachsten Weg zur Rückkehr zum VATER aufzeigt, damit der SOHN, der in CHRISTUS wir alle sind, wieder ganz bei IHM sein wird, somit jedwede irdische Illusion mit Hilfe jedes einzelnen Gottes-Kindes enden kann, wie Jesus jeden wissen lässt...?!
Mit dieser Einsicht wird dem weltweiten Christentum, dessen Grundlage die Bibel (AT + NT) ist, ganz und gar der Boden entzogen, denn es konnte keinen Auftrag zum Kreuzestod gegeben haben, wenn Jesus nicht hat leiden müssen...?!
Und bedurfte es dann eines Rachegottes, der seinen Kindern misstraute, ihnen dieses Verbot aussprach, welches bei Übertretung auf alle Zeit den Tod mit sich bringt...?!
Was ist das für ein Gott - kann er uns, seine eigene Schöpfung, nicht beschützen...?
Dienen aus Seiner Sicht alle weltweiten Kathedralen, Kirchen und sonstige Sammlungsräume dazu, dass dort sein Kind sich an IHN wenden kann...?!
Bedarf es also daher eines irdischen Mittlers, der Kirche, den Priester...?
Ist das "wirk"-lich so von IHM gemeint, oder reicht ganz einfach die innere Zuwendung zu IHM, gleichgültig, wo jemand sich befindet, denn die Kommunikation zwischen IHM und Seiner Schöpfung kann unmöglich unterbrochen werden, außer, sein Kind entscheidet sich gegen IHN und damit gegen das eigene Leben...?!
Wäre es demzufolge nicht dringend an der Zeit,
dass sich jeder, der zur Wahrheit vordringen will,
die Frage nach diesem Gott neu stellt,
denn, das könnte aus diesen Worten deutlich geworden sein,
die gesamte Gottesfrage ist ein rein psychologisches Problem
und dieses ist immer im Geist des Einzelnen verborgen,
eher noch, tief verdrängt,
sich seiner selbst bewusst zu werden, um zu echtem Selbstbewusst sein zu gelangen, wäre höchst hilfreich,
und es gibt, wie auch ich es erfuhr, eine beeindruckende Hilfe,
denn wie sollten wir es schaffen,
dieses seit Urzeiten bestehende totale Chaos im Denken als solches zu erkennen,
und erst recht, den Weg daraus...?!
Nicht nur Voltaire erkannte den Hang der Menschen zu eigenen projizierten Gotteskreationen, die diese dann mit aller Inbrunst glauben, diesen Glauben gegen jede mitmenschliche Vernunft verteidigen, seit den Kreuzzügen bis heute in erschreckendem Maße in den Religionen zu sehen:
"denn er liebt nur einen Sohn – ließ ihn martern, welch ein Hohn
vor solchem Gott sei gewarnt – doch wurde er schon ganz enttarnt
Voltaire vor Zeiten hats erkannt – mit klaren Worten es benannt
Gott schöpft sein Ebenbilde – der Mensch hat gleiches stets im Schilde"
- (Voltaire - Zitate - Gute Zitate
- Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.)
- Gott ist lediglich eine Projektion des menschlichen Geistes. – soulsaver.de
- Was ist das für ein Gott…, spielt er ein falsches Spiel...? -
Oder ist es, wie hier sehr deutlich aufgezeigt, jener Menschen gemachte Gott, den Voltaire und viele andere aufzeigten, den bei klarem Denken jeder als eine menschliche Projektion erkennen, den es daher, außer in der Vorstellung, gar nicht geben kann...?!
Zudem ist da doch ein Aspekt ungeklärt:
Wenn Gott den Menschen nach "Seinem Bilde (?)" erschuf, da Gott doch Geist ist, wieso sind wir Menschen physische Wesen und alles drumherum materieller Natur...?!
Warum fällt es den Exegeten so unendlich schwer, diese eklatanten, offensichtlichen Widersprüche z.B. der Bibel, was besonders die Genesis anbelangt, einzugestehen?
Die verstörendsten Abschnitte der Bibel (msn.com)
Dieser Gott hat es weit gebracht in weltlichen Zusammenhängen, denn im Grund-Gesetz Art. 56 lautet für Politiker die freiwillige Eidesformel: „...so wahr mir Gott helfe!“
Ob jene Volksvertreter sich auch nur den geringsten Gedanken darüber machen, auf welchen Gott sie einen Schwur/Eid ablegen?
Eine Wahrheit, das kann jeder in sich spüren, auch wenn diese nicht offensichtlich zu sein scheint, muss sich in jedem widerspruchslos ohne Angst, ohne Zwang als solche erweisen:
„WENN EINE IDEE, z.B. die Idee "GOTT", WAHR IST, MUSS DIESE SICH IN MIR ALS WAHR ERWEISEN,
WELCHE ÄUSSERE INSTANZ KÖNNTE MIR SOLCHES VERMITTELN?“
Aus dieser Einsicht heraus kann einem deutlich werden, wo/wie ggf. der Weg zur Heimat, zur Quelle, falls wir solches suchen sollten, zu finden wäre, in einem äußeren Gebäude (Kirche u.a.) oder im eigenen Geist…?!
Obigen Gedanken zufolge kann die Frage nicht Urknall oder Rachegott lauten, denn dies sind unbeweisbare, Menschen verachtende Konzepte, daher kann sie sich nur aus einer qualitativen Sicht ergeben, einer, die für das Wesen des Menschseins steht, denn alle Fragen, alle Einsichten, alle Erkenntnisse fokussieren sich im Bewusstsein, im Geist des einzelnen Menschen, nur ihn allein interessieren derlei Aspekte.
7. geistige Barbarei - unsere weltweit völlig unbewusste Akzeptanz von Willkürherrschaft
Die bekannten Kosmosherkunftstheorien basieren auf der Akzeptanz von Kräften äußerer Willkür, was bedeutet, dass wir Menschen aus einem Zwangs-System jener Umstände (Urknall, Schöpfer, oder weiterer geistiger Wesenheiten) entstanden, in dessen Gegebenheiten (Naturgesetze) wir uns einzig ein- und unterordnen können, und das bedeutet für uns Leben.
Und doch, aus Selbstachtung heraus sollten wir Menschen uns weigern, Theorien bzw. Konzepte, denn es sind nur solche, für uns selber anzuerkennen, die uns als ein kosmisches Zufallsprodukt oder als Willkürprodukt wahnsinniger Schöpfer oder als „Experiment“ anders gearteter Geistwesen ansehen, wobei genau das der größte Teil der Menschheit macht, indem er sich der einen oder anderen Willkürherrschaft unterwirft, diese als gegeben für sich akzeptiert.
Völlig unbewusst dessen, was wir da tun, kann man sich fragen, wie groß muss der menschliche Selbsthass sein, bereit, vollkommen unwürdig und unterwürfig die Willkürherrschaft einer geistigen Diktatur zu wählen, damit sich selbst als Produkt eines unsagbar grausamen Rächer-Göttes oder anderer Gottheiten, diese untertänigst anbetend, deren Diktatur für sich selbst anzuerkennen.
Andernfalls sich den Doktrin eines gänzlich Seelenlosen Urknalls zu unterwerfen, durch äußere Einflüsse, Kräfte oder Wirkungen in diese Welt und damit in dieses Leben gezwungen worden zu sein, ohne jemals aktiv diesen oder jenen Glauben, auch dieser ist Glauben, hinterfragt zu haben?
Denn keine dieser Theorien beinhalten auch nur ein Quäntchen Mitgefühl mit allen Wesen, die diesen irdischen Lebens-Bedingungen ausgesetzt sind, wobei jedes Leben zwangsläufig erst durch die Vernichtung anderen Lebens lebt, gleichwohl ebenso vernichtet werden wird.
Solches als geistigen Überbau für sich selbst und damit für alle anderen anzuerkennen und gleichzeitig irdische Unterdrückungssysteme in so manch diktatorisch geführten Ländern abzulehnen…, können wir Menschen gespaltener sein…?!
Einstein bringt es auch hier auf den Punkt:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
Wer sich in seinen eigenen Seelenregungen tiefer gehend verstehen lernen will, dem ist das Milgram-Experiment empfohlen, wodurch deutlich werden kann, welch völlig verdrängtes, gleichwohl enormes Aggressionspotential in so gut wie jedem Menschen schlummert, doch der eigenen Gedankenwelt recht unbewusst, wobei jeder sich zutiefst empört dagegen aussprechen würde - andere vielleicht, doch man selber sicher nicht:
Das Experiment (Mit griechischen Untertiteln) - YouTube
Milgram-Experiment – Wikipedia
Das Milgram-Experiment läuft - nur wenige realisieren es - Harald Welzer im Gespräch - YouTube
Auf dieser Welt sind und waren nicht alle so gut gebettet, wie wir jetzt auf den reicheren Seiten der Erde, doch das auch nur für einen sehr kurzen Zeitraum:
Für unzählige in der Menschheitsgeschichte sind es täglich extrem belastende Lebensbedingungen, immerzu für die eigene Existenz, auch der Familie, hart zu arbeiten, trotz Umweltkatastrophen, Krankheit, Leid und letztlich Tod.
8. Was ist der Mensch? was der menschliche Körper – Laufbursche des Geistes?
Nicht selten sagt der Arzt dem Patienten nach dessen überstandener Krankheit, sie sind gesund, alles ist wieder gut.
Doch wenn ich gesund bin, wieso muss ich dann einst sterben…?!
Eine zutiefst merk-würdige Einstellung bezüglich Gesundheit…?!
Nicht minder widersinnig ist der Begriff „überleben.“
Was wird „über“-lebt, wenn dann doch gestorben wird…?!
Allein schon die Aussage „mein“ Körper, verweist darauf, dass es einen Unterschied zwischen diesem Körper und dem, was „mein“ sagt, geben muss.
Allgemein sprechen wir dann vom Ich.
Der Tastsinn z.B. gibt einen Impuls von der jeweiligen Körperstelle an das Gehirn, und wir haben den Eindruck, an jener Stelle würde das Gefühl stattfinden. Doch selbst das Gehirn, so zeigen Bild gebende Verfahren, ist nicht fähig, zu fühlen, gar zu denken. Es scheint als eine physische Zwischeninstanz für eine nächst höhere Erkenntnis-Ebene zu wirken. Der Sinnesprozess besteht aus Codierungen, ebenso aus Decodierungen. Nicht anders scheint es mit den zielgerichteten Handlungen anderer Sinne zu geschehen.
Einzig bestimmte Abläufe sind im Scanner als Gehirntätigkeit rein quantitativ erkennbar.
Im Gehirn selbst gibt es keine Bilder oder Farben, sondern wie in einem Computer nur bestimmte Schaltzustände. Einen neuronalen Zustand kann man sich als imaginäre Fotografie vorstellen, auf der alle Aktivitäten aller Neuronen zu einem bestimmten Zeitpunkt abgebildet sind. Zwischen diesem neuronalen Zustand und einem einfachen Bewusstseinserlebnis, wie etwa einer Farbempfindung, besteht kein offensichtlicher Zusammenhang. Die Kluft zwischen der gemessenen Gehirnaktivität und dem Erlebnis des tatsächlichen Denkvorgangs bleibt unüberbrückbar.
Diese nächste Ebene könnte Ich-Bewusstsein genannt werden. Und dieses Bewusstsein scheint die Instanz fürs denken, fühlen, wahrnehmen etc. zu sein. Doch jene Prozesse, und ebenso die Instanz selber, sind mit keinem Verfahren nachweisbar. Die Qualität dieser Inhalte, also die Bilder, die Vorstellungen, die Gefühle bleiben in dieser Art Blackbox verborgen. Einzig die wahrnehmende Instanz kann darüber Auskunft geben. Und dieses geistige Ich, ist jenes, das den Körper tun lässt, was er in dieser Welt tun soll.
Wenn also der Körper nicht eigen-motiviert handeln kann, was ist er dann?
Kann man ihm ein eigenständiges Leben zusprechen, wenn er doch nur auf Anweisung reagiert?
Ist er „lediglich“ ein Objekt, ein Ding, welches für ein tätig sein in dieser Welt die Grundlage bildet, um Erfahrungen machen und erst im folgenden Schritt darüber Einsichten und Rückschlüsse auf einer rein geistigen Ebene gewinnen zu können?
Im Rückschluss bedeutet das, der Körper kann nicht sehen, nicht hören, nicht fühlen und alles das nicht, was ihm üblicherweise zugeschrieben wird, das kann nur der Geist, der diesen durchdringt.
Wie ein unselbständiges, kleines Kind wird dieser gefüttert, gewaschen und zum Schlafen ins Bett gelegt.
Es ist der Geist, der durch und mit dem Körper Befriedigung in dieser Welt sucht, dadurch beständig die Wirklichkeit des physischen Erlebens erfährt, somit sich diese selbst lehrt.
„Der Körper ist die Hauptfigur im Traum der Welt.
Es gibt keinen Traum ohne ihn, noch existiert er ohne den Traum, in dem er handelt, als wäre er eine Person, die zu sehen und die glaubhaft wäre.
Er nimmt den Mittelpunkt in jedem Traum ein, der die Geschichte schildert, wie er von anderen Körpern gemacht und in die Welt außerhalb des Körpers geboren wurde, wie er eine kleine Weile lebt und stirbt, um im Staub mit anderen Körpern vereint zu werden, die sterben, wie er selbst.
In der kurzen Zeit, die ihm zu leben zugemessen ist, sucht er nach anderen Körpern, die ihm Freunde sind und Feinde.
Seine Sicherheit ist sein Hauptanliegen - seine Behaglichkeit seine Richtschnur.
Er versucht, nach Lust auszuschauen und die Dinge zu meiden, die schmerzhaft wären.
Vor allem versucht er, sich selbst zu lehren, dass sein Schmerz und seine Freuden unterschiedlich sind und auseinandergehalten werden können.“ (EKiW)
Der menschliche Körper ist gerade mal zu den alltäglichen Dinge fähig.
Die Sinne vieler Tierarten übertreffen in ihrer Spezialisierung weit die des Menschen.
Wir versuchen, das mittels Technik auszugleichen.
Da gibt es noch die fast nie gestellte und daher völlig unbeantwortete Frage:
Wie kann ein individuelles Bewusstsein, jener Geist eben, in einem Körper entstehen?
"Der Mensch ist ein dunkles Wesen.
Er weiß nicht, woher er kommt, noch wohin er geht, er weiß wenig von der Welt und am wenigsten von sich selber.“ (Goethe)
Es gibt einige Konzepte darüber, was das Universum ist, wie es und wie daraus der Mensch entstand.
Aus dieser Sicht ist der Mensch eher Mittel, sicher nicht Zweck, er könne einzig beitragen, die noch unentdeckten „Geheimnisse“ dieses Kosmos` entdecken zu helfen, was bedeutet, die Frage nach Herkunft des Menschen könne mit der Herkunft des Kosmos geklärt werden.
Darin zeigt sich die klassische Dualität, hier das Universum, darin der Mensch.
Gleichwohl rate ich jedem, sich im Internet einmal selber zu orientieren, was dort für abenteuerliche, nicht zu Ende gedachte Überlegungen angeboten werden, gar nie auf die Idee zu kommen, den Menschen die Grundeigenschaften zuzubilligen, wie zu Beginn beschrieben.
Sind jene Kosmos-Entstehungstheorien ausnahmslos null und nichtig für den, für den sie gedacht sind…?
Wenn dem so ist, wird früher oder später die zwingende Frage bei Einzelnen entstehen, wer entschied, dass ich hier bin?
Könnte dafür ernsthafter Weise ein „etwas“ aus dem oben genannten Willkür-Zwangs-System (Kap.7) verantwortlich sein?
Selbst wenn derlei Hintergründe, wie so etwas möglich sein könnte, noch im Dunkel zu liegen scheinen, bei klarem Verstand, bei klarer Logik, - wie auch immer es geschehen sein mag - kann es doch nur der Mensch selber sein, der diesen Zustand herbei führte, es bleibt niemand mehr übrig.
Denn würde alles, was wir wahrnehmen, nicht mit jedem, der jemals geboren ward, ganz direkt zusammen hängen, es bliebe einzig der Irrsinn von Willkür, das Zugeständnis an die absolute Sinnlosigkeit jedweder Existenz, die gleichwohl schon seit Urzeiten das Denken und damit das Handeln des Menschen bestimmt.
Sollte also genau dieses absurd-Unvorstellbare doch der irdischen Wirklichkeit entsprechen, so wäre das der Glücksfall schlechthin, die einzige Chance, aus dieser Matrix aussteigen zu können.
Wenn also der Mensch diesen Erden-Zustand (selbstverständlich nicht auf dieser irdischen "Bewusstseins-Ebene") herbei geführt haben könnte (Kap.9), so wird die Möglichkeit, es rückgängig zu machen, ebenso in ihm liegen, selbst wenn dieser Aspekt noch unklar zu sein scheint, wäre er doch der Schlüssel, diese seit Äonen fest verschlossene Gefängnistür zumindest Ansatzweise zu öffnen.
Wer das zu abenteuerlich findet, sollte sich unter diesem Blick die gängigen Kosmos-Entstehungstheorien (Kap.7) vergegenwärtigen, worüber ich genügend schrieb.
Keiner müsste also auf die Einsichtsfähigkeit eines Rachegottes, ebenso wenig auf einen Urknall hoffen, denn von Illusionen ist, wie hier wohl deutlich wird, ein Ende allen menschlichen Schreckens sicher nicht erwartbar.
„Der Glaube an eine vom wahrnehmenden Subjekt unabhängige Außenwelt liegt aller Naturwissenschaft zugrunde.
Da die Sinneswahrnehmungen jedoch nur indirekte Kunde von dieser Außenwelt bzw. vom “Physikalisch-Realen” geben, so kann dieses nur auf spekulativem Weg von uns erfasst werden. Daraus geht hervor, dass unsere Auffassungen vom Physikalisch-Realen niemals endgültige sein können. Wir müssen stets bereit sein, diese Auffassungen, d.h. das axiomatische Fundament der Physik zu verändern, um den Tatsachen der Wahrnehmungen auf eine logisch möglichst vollkommene Weise gerecht zu werden.“ (Einstein)
9. Diese Welt, woher kam sie -
eine erweiterte Theorie, die beide bisherigen zusammenfasst?
Es liegt auf der Hand, wenn wir Menschen nach der Herkunft des Universums fragen, wir damit auch nach dem Sinn fragen, denn Sinn und Herkunft gehören für einen ernsthaft fragenden Menschen rein logisch zusammen.
Wie wir aus der Wissenschaft wissen, kam diese Welt, dieses Universum, aus dem Nichts.
Und was ist das Nichts anderes, als Illusion.
Und genau dorthin wird sie einst entschwinden müssen, weil alles, ebenso der menschliche Körper, wie jeglicher Aspekt hier auf Erden und im gesamten Kosmos, dorthin entschwinden muss, woher alles kam, ins Nichts, dorthin, wo Illusionen ihre Heimat haben
Das würde in der Konsequenz bedeuten, dass dieser Welt, diesem Universum inklusive Menschen als auch der Zeit, insgesamt nicht das Prädikat „Wirklichkeit“ verliehen und demzufolge der Urknall mit allen Folgen niemals als wirklich geschehen vorausgesetzt werden kann...?!
Kann es sich daher anders als um einen in unserer jetzigen Wahrnehmung irgendwie gearteten illusionären Kosmos handeln?
Doch von welcher Art könnte dieses „unwirkliche“ Universum sein?
Ich möchte die Urknall-Theorie um einen denkbaren Aspekt erweitern...
Möglicherweise bestand „vor“ dem Urknall ein rein geistiger Zeit-, Raum- und Materie loser Zustand, der aufgrund eben dieses nicht physischen Seins mit den uns bekannten Methoden nicht erforschbar sein kann. Da gibt es kein Hintergrundrauschendes Echo, da dieser Zustand nie erschaffen wurde, weil er ewig bestand, weil er ewig ist und weiterhin ewig besteht.
- Wie wollte sich die Zeit in die Ewigkeit einmischen? -
Dieser nicht physische Zustand könnte der des „Himmels“ vor Beginn der materiellen Welt gewesen sein, Garten Eden oder auch Paradies genannt.
Diesen Zustand nenne ich hier den ersten.
Der Auslöser für den Big Bang könnte im übertragenen Sinn jenes Ereignis sein, welches in der Genesis Sündenfall genannt wird oder anderer vergleichbarer mythologischer Erzählungen.
Adam gilt als Urvater der Menschheit, steht auch synonym als „der Mensch“ allgemein.
Und Gott ließ über „Adam“ einen tiefen Schlaf kommen, doch von aufwachen ist in der Bibel nirgendwo die Rede.
Dieser Hinweis kann auch dahin gehend verstanden werden, dass jener Schlaf als Illusion zu bewerten wäre und Adam (also die gesamte Menschheit) wie es seit Äonen anzudauern scheint, daraus (noch) nicht erwachte und wie es scheint, niemals aufwachen soll, was ja, wie jeder sehen kann, gut zu funktionieren scheint…?!
Wenn also aus dem 1. (geistig) Zustand der 2. (physisch) entstand, so könnte man davon ausgehen, dass der 1. die Ursache und der 2. dessen Wirkung war.
Stellt man hier die Frage nach der Wirklichkeit, so kann man dem 1. wohl eher Wirklichkeit zusprechen, nicht zuletzt, weil dieser schon bestand.
Wäre also aus dem 1. der 2. entstanden, so erschienen damit zwei völlig gegensätzliche, nicht miteinander kompatible Zustände, demzufolge entstand Materie (2) aus Geist (1).
Doch was sollte den 1. Zustand veranlassen, den 2. zu kreieren, diesen überhaupt zu ermöglichen?
Wie gesagt, laut Bibel könnte es der Sündenfall sein.
Wenn also der 1. Zustand, den wir Wirklichkeit nennen, einen 2. völlig inkompatiblen Zustand "scheinbar" ermöglichte, kann dieser dann ebenso wirklich sein, wie „die Wirklichkeit“ selber?
Und ist es vorstellbar, dass es so etwas wie ein Gegenteil zur Wirklichkeit geben könnte, wenn wir noch nicht einmal verstehen, was Wirklichkeit überhaupt ist?
Und hier löst sich spätestens auch das Rätsel um den Rachegott.
Dieser ist die Projektion eines jeden von uns.
Durch ihn werden die eigenen Aggressionen ausagiert, die wir seit dem vermeintlichen Abfall von unserem Schöpfer völlig unbewusst tief verdrängt in uns tragen.
Wir fühlen uns unerträglich schuldig und fürchten seine Rache.
Aus Schuldgefühl ließen wir als Projektion durch ihn seinen eigenen geliebten Sohn brutalst ermorden, eine furchtbar grausame Tat gegen die kein Christ sich je erhebt...?!
Wer kann allein das verstehen...?!
Und erst jetzt, nachdem diese zwei unsäglichen Kosmos-Entstehungstheorien - an die Milliarden Menschen ihr Denken ketten - begründet infrage gestellt wurden, sind wir Menschen frei, ist jeder frei, der von sich meint, eigenständig denken zu können, also ohne vor gedachte Theorien unüberprüft nachzuplappern, sich auf "den" Weg zu machen, denn es betrifft absolut jeden einzelnen Menschen, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht...?!
Jetzt bleibt nur noch der frei im Denken Fragende, sich seiner selbst bewusste Mensch, zu erwerben, was ihm natürlicherseits gegeben, es zu besitzen...?!
Deutlich wird es in der Ode an unser aller Schöpfer - Kap. 19:
"darf sie nehmen, gar verachten - Du wirst mich gleichwohl immer achten
sollt ichs tun zu meinem Hohn - es wäre reine Illusion
Deinen Kindern kann nichts fehlen – außer, wenn sie Dich verhehlen
daraus folgt blinde Dunkelheit – bis der Himmel uns befreit"
Und doch, wie kann es je geschehen sein?
In Illusionen leiden wir hier auf Erden völlig umsonst, alles, inklusive Tod, ist reiner Glaube, der nicht nur Berge, auch ganze Planeten versetzen kann, der Glaube, wir könnten uns von unserem Schöpfer jemals trennen, jemals getrennt haben, hat im Himmel, in der Wirklichkeit, rein gar nichts verändert, alles blieb ein rein illusionärer Glaube, gleich dem nächtlichen Traum, der jedoch am Morgen in keiner Wirklichkeit endet...?!
"Dieser winzig kleine Augenblick, den du behalten und verewigen möchtest, ist im Himmel viel zu schnell vergangen, als dass irgend etwas hätte merken können, dass er gekommen war.
Das, was zu schnell verschwand, um die einfache Erkenntnis der Gottessöhne zu berühren, kann kaum noch da sein, damit du es zu deinem Lehrer wählen kannst.
Nur in der Vergangenheit - einer uralten Vergangenheit - zu kurz, um eine Welt als Antwort auf die Schöpfung zu machen - schien diese Welt sich zu erheben.
Vor derart langer Zeit, für eine derart winzig kleine Spanne Zeit, dass nicht eine Note im Lied des Himmels ausgelassen wurde" (EKiW),
- WELCHE BOTSCHAFT KÖNNTE FROHER SEIN? -
10. Klima- oder Bewusstseinskrise? - Versuch einer Neubewertung -
Ist die Klimakrise möglicherweise die äußere Erscheinung eines inneren Konfliktes?
Mit gigantischen, sogar utopischen Anstrengungen wird versucht, die Klimakrise abzuwenden, das volle Ingenieurswissen wird eingesetzt.
Nun ist „er“ dingfest gemacht, mit der Klimakrise und dem Menschen als Verursacher scheint die Lösung gefunden. Bei der Problemanalyse orientieren wir uns üblicherweise an den äußeren Wirkungen, schauen ggf. eine gewisse Zeit zurück.
Und nun müssen alle zusammen stehen, der drohenden Katastrophe entgegen zu wirken.
Doch sind wir damit wirklich aus dem Schneider?
Oder ist das ein weiterer Pyrrhussieg - „Denn noch ein Sieg, und wir sind verloren!“
Da wären noch weitere gewaltige Bedrohungen:
- die Ernährungsfrage für alle Menschen, manche nennen es Überbevölkerung
- die Waffenstarrende Welt, die diesen Planeten mehrmals auslöschen kann
- durch Kriege ausgelöste Fluchtbewegungen
- Armut weltweit, selbst in reichen Ländern
- Ausbreitung von Wüsten
- geringer werdende Bodenfruchtbarkeit
- Artensterben
- die Vermüllung zu Land und zu Wasser, große Mengen Plastik finden sich in den Mägen von Wildtieren… usw.
Bei diesen Weltkrisen sollte die Frage nicht gescheut werden, ob wir das als Menschheit überhaupt bewältigen können?
Bei dieser Frage besteht jedoch ein absolutes Denkverbot.
Die Reaktion der Politik aber auch vieler anderer ist vergleichbar des vor der Schlange erstarrten Kaninchens.
Ab wann ist es erlaubt, bestimmte Hintergründe klar beim Namen zu nennen, ab wann geboten?
Aber halten wir „Aufgeklärte“ gewisse Überlegungen, gar Einsichten in unserer Traumvorstellung vom Leben überhaupt aus?
Und wie viel Leid will der Einzelne als auch die Gesamtheit noch ertragen, ehe hinter den Kulissen der Kulissen gesehen werden will?
Wer, wie wir Menschen, die eigene Lebensgrundlage zerstört, was kann jener wirklich verstehen?
Vor diesem Hintergrund sei die Frage erlaubt, ob da wirklich solch ein Lebenswille entgegen aller Beteuerungen vorhanden ist?
Allein die Überlegung, den Mars als möglichen Lebensraum in Betracht zu ziehen, ohne dass wir Menschen überhaupt wissen, woher alles, inklusive der Spezies Mensch, kommt, ist völliger Nonsens.
Falls das überhaupt möglich wäre, würden wir doch nur unsere selbst gemachten Probleme dorthin mitnehmen.
Wir haben weltweit ein Wirtschaftssystem aufgebaut, das auf Konkurrenz basiertes fressen und gefressen werden gründet, wobei wir den größten Profit zu generieren suchen. Kann man da ernsthaft von geistiger Gesundheit sprechen?
Nein, das ist eindeutig Flächen deckender Selbstmord auf Raten.
Doch wo sind die Fachleute auf diesen Gebieten, wo deren Aufschrei darüber?
Erst ein 16-jähriges Mädchen musste die Menschenmassen aufzurütteln versuchen.
Staats- und Regierungschefs liegen ihr aus Publikrelationsgründen fast zu Füssen.
Und doch, ist es nicht einleuchtend, dass die Probleme, die jeder Mensch (gleiches gilt für die Menschheit seit Urzeiten) in seiner materiellen Existenz auf diesem Planeten hat, sich wahrscheinlich gänzlich anders darstellen würden, womöglich in dieser Art nicht vorhanden wären, hätten wir endlich eine nachvollziehbare Antwort auf die Grund-Frage nach Herkunft dieses Kosmos`, gar, dessen Sinn.
Allein die irdischen Lebensbedingungen werden aufgrund der Klimakrise immer prekärer und es ist keineswegs gesagt, dass wir Menschen fähig sein werden, diese in ihren dramatischen Auswirkungen abzuwenden.
Da kein anderer Lebensraum vorhanden ist, wird weltweit unter großem Aufwand versucht, unsere Lebensgrundlage „Erde“ zu retten, doch deren Herkunftsbedingungen liegen völlig im Dunkel.
Würde bei einem Menschen eine Krankheit auftreten und die Ursache trotz aller Bemühungen nicht geklärt werden könnte, so richtet sich im nächsten Schritt die Frage an dessen Eltern, ob eine Erbkrankheit, die bei ihnen selbst ggf. zu keinen Problemen führte, übertragen wäre.
Allein aus dieser Überlegung heraus könnte die Frage nach Herkunft und Sinn des Kosmos lebensrettend sein, doch wird dieser Zusammenhang nirgendwo ins Auge gefasst?!
"Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." (Einstein)
Schaut man genauer hin, nichts anderes als das geschieht.
Da ist kein grundsätzliches Umdenken, wenn einzig die Art der Technik angepasst wird.
10a. Das Trauma der Traumen
Es ist bekannt, dass Kinder, die Elternlos aufwachsen, selbst wenn sie bei Pflegeeltern leben, nicht selten Identifikationsprobleme aufweisen, ihnen fehlt es an jenem Boden, der in einem liebevollen Elternhaus einfach gegeben ist.
Dieses ist ein Aspekt, der im menschlichen Verhalten in weiteren Lebenssituationen unterschiedlicher Ausprägung zu beobachten ist:
Wenn ein Partner nach langen Jahren der gemeinsamen Beziehung verstirbt, fehlt dem zurück gebliebenen ggf. eine wesentliche Lebensorientierung.
Gleiches gilt letztlich für sämtliche zwischenmenschlichen Beziehungen, schon im Mutterleib werden diese Grundlagen gelegt und setzen sich im Kind fort.
Bei Schwierigkeiten seelischer Art verfügen moderne Gesellschaften über ein Netz von psychologisch geschultem Fachpersonal, denn mittlerweile sind vielfältige Aspekte bekannt, die zu seelischem Stress führen können.
Wie ich oben anführe, ist in uns Menschen ein seelisch stabiles Grundgerüst sehr hilfreich, im Leben die erforderlichen Aufgaben erfüllen zu können, ohne daran zu zerbrechen.
Und trotzdem können, nicht selten ohne erkennbare Ursache, Veränderungen bei Menschen entstehen, die eine kürzere oder längere Zeit ganz normal im Leben standen, jenen Boden, diese geistig-seelische Kraft zu verlieren scheinen, vielleicht sogar die Sinngebung, die ggf. bis an hin durch den Beruf, die Familie, durch Interessen und sonstiges ungefragt vorhanden schien.
Wie ich es selber erlebte, ist eine derartige Situation für Fachleute nur schwer erklärbar, wenn eine „ursachlose“ Krankheit entsteht, das ganze Fach-Repertoire nicht hilft, soll eine Trauma-informierte Gesellschaft helfen, das erschütterte Selbst zu heilen.
Da das Wissen und die Therapieansätze immer ausgefeilter werden, Traumatherapie soll tief bis in das Unbewusste eingreifen, die Gründe im jeweiligen Leben als auch dessen Lebensumständen, also in dieser Welt, zu finden.
Auslöser können sein:
selbst Traumatisierte Eltern, deren Armut, nicht Kind-gerechte Schulen, deren schwierige Arbeitssituation und vieles, vieles mehr.
Und die Gründe dafür werden ganz sicher gefunden, denn die Umstände sind selten so, wie sich das jeder Mensch wünschen würde.
Gleichwohl die Frage: Kann das der Weisheit letzter Schluss sein?
Es gibt ein Trauma, welches nirgendwo in der Welt in der Diskussion ist, welches gleichwohl dringendst ins Bewusstsein gehört, ein Trauma, welches in ihren Wirkungen alle Traumen dieser Welt weit, weit übersteigt, dieses hängt zusammen mit der Frage nach der Herkunft des Menschen, als auch dieser Welt, ebenso dieses Universums.
Von irgendwo her, oder wie man es auch immer benennen will, muss alles Äußere, also alles, was ein jeder Mensch mit seinen Sinnen außerhalb von sich selbst, inklusive des eigenen Körpers, wahrnimmt, gekommen sein.
Ich zeige hier begründet auf: DIESE WELT IST URSACHLOS!
Das bedeutet, dass selbst die günstigsten Lebensbedingungen für einen Menschen niemals ausreichend sein werden, denn die „Lebensklassiker“ – Krankheit – Leid – Tod – werden in ihrer Dramatisierung für jeden Einzelnen weiter wirken.
Daher ist jede Therapie nur so gut, wie die Frage nach Herkunft und Sinn von einem selbst und allem drumherum.
Alle anderen, so hilfreich sie sein mögen, bewähren sich nur für eine vor-über-gehende Zeit – und dann?
Das bedeutet, ein jeder muss nochmal zurück an den Anfang - denn diese Welt ist ursachlos!
11. Geist
Gedanken sind Geist – Vorstellungen sind Geist – Empfindungen sind Geist - Ideen sind Geist – Wünsche und Abneigungen sind Geist - Träume sind Geist – Bewusstsein ist Geist
Normalerweise nehmen wir das Denken als etwas so Selbstverständliches, wir verschwenden keinen Gedanken daran.
Erst wenn wir über das Denken selbst nachdenken, merken wir, was das bedeutet:
Es ist ein flügelleichtes, helles, unzerstörbares, lichtes, nicht materielles "Kraft"-System.
Wir unterteilen diese Welt in die beiden großen Lebensbereiche, Natur und Kultur.
Doch wem ist bewusst, dass, ohne Ausnahme, jegliche Kulturleistung (jegliches absichtliche Tun), ist diese auch noch so gering, geboren ist aus einer Idee, aus Geist.
Einstein spricht davon, dass im Kosmos ein Geist vorherrscht, der den des Menschen weit übertrifft und dass es für ihn so aussah, als ob das ganze Universum nichts anderes ist als ein einziger grandioser Gedanke.
Somit eröffnete er ein Denkfenster, welches bis an hin in der Welt, besonders der Wissenschaft, kein adäquates Interesse findet.
Denn immer noch ist die Grundhaltung, der Mensch sei seinem Wesen nach ein Körper.
Gleichwohl liegt die Antwort schon in unserer Sprache, wenn wir sagen, „mein“ Körper und distanzieren uns sprachlich schon unbewusst von der Identifizierung mit dem eigenen Körper.
Es gab und gibt zahlreiche Wissenschaftler und Gelehrte, die von einem intelligenten Universum überzeugt waren und die "Macht" des Geistes über die der Materie stellten:
- Noetik - Eine junge Wissenschaft (aurogaya.com)
- WorldTimes-Online - Noetik
- Zitate von Wissenschaftlern und Gelehrten, die überzeugt sind, dass eine Intelligenz das Universum geschaffen hat (spiritualitaet-muenchen.de)
- Max Plancks größte Erkenntnis: "Es gibt keine Materie an sich." - Manifestieren & Realität entschlüsseln (manifestation-boost.de)
- Max Planck: "...denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht." - YouTube
Max Planck: Begründer der Quantenphysik spricht in zwei Originalaufnahmen über Naturwissenschaft und "höhere Macht":
"Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält.
Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt, (...)
so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.
Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht - , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!"
Gleichwohl fällt auf, dass selbst diese Forscher, wohl beeindruckt vom Glitzern der unendlichen Vielfalt der Sterne, den Weiten des Raumes, den scheinbar unerschöpflichen Rätseln dieses Kosmos`, den unendlichen Widerspruch, wie er in der Theodizee offen gelegt wird, nicht "wirk"-lich zur Kenntnis nahmen, wie es ebenso bis an hin in der Welt zu sein scheint.
Vielleicht als erster Wissenschaftler von Rang kommt H-P Dürr zu tiefsten geistigen Einsichten, Einsichten, die diese Welt, ebenso das offizielle Christentum, noch immer abwehren, da beide für sich die Deutungshoheit = Macht beanspruchen:
- Hans-Peter Dürr. "Es gibt keine Materie" (1) - YouTube
- Hans-Peter Dürr. "Es gibt keine Materie" (2) - YouTube
- Hans-Peter Dürr - Es gibt nichts Unschöpferisches (2009) - YouTube
- er bringt es hier auf „den“ Punkt, auf den es „wirk“-lich ankommt:
Er wollte in seinem Leben nur das lehren, was er selber verstanden hat…?!
„Glaube kann Berge versetzen!“ wird gesagt.
Was ist Glaube anderes als eine geistige Kraft.
Und es gibt viele Hinweise, die diese These stützen:
Es gesundeten Patienten, die unwissentlich ein Placebo einnahmen...?!
"Dein Glaube hat dich geheilt!"
Laut Jesus war der Glaube (Geist) die Grundlage für Heilung...?!
Doch die weitest gehende Frage bezüglich der Macht des Glaubens könnte sich auf Herkunft und Sinn des Kosmos beziehen, was ja alles beinhaltet, was wir Menschen als wirklich wahrnehmen.
Es wurden unterschiedliche Gedanken und Fragen geäußert, Hinweise gegeben, die zum selber Denken anregen sollen, denn, es gibt für all diese hier aufgeführten Überlegungen keine Beweise und befasst man sich mit Erkenntnissen der Quantenphysik, so wird genau das sehr deutlich:
Fundamentales Problem der Quantenphysik unlösbar (chemie.de)
Spektrale Lücke: Fundamentales Problem der Quantenphysik unlösbar | Heise online
Es wurde die Frage gestellt, was diese Welt sei, woher sie kam, wie wirklich sie sein kann, da sie aus einem Nichts (Gott oder Urknall) entstand und, aller Logik nach, wieder im Nichts, gleich eines Traums, vergehen wird...?!
Wäre dieses Weltall, wie schon angedeutet, unwirklich in dem Sinn, dass einzig Gottes Schöpfung das Prädikat „wirk"-lich beanspruchen kann, demzufolge die Wirklichkeit einzig in Seiner, in der Non-Dualität Gottes begründet ist, so wäre dieses Universum ein rein geistiges Produkt in des Menschen Vorstellung.
Und wäre dieses Universum das Ergebnis eines Glaubens, der Berge versetzen kann, so wird Jesus möglicherweise genau das gemeint haben, dass diese Welt nicht Gottes sondern des Menschen geistige Kreation aufgrund seines "wahnsinnigen" Glaubens ist, von seinem Schöpfer sich habe trennen zu können, wie ich es im Kap. 9 aufzeige, indem ich die Urknall-Theorie um einen denkbaren Aspekt erweitere und damit Wissenschaft/Urknall und Religion/Genesis in diesem Punkt zusammen führe.
Die Fragen nach Art und Herkunft des Universum werden niemals lösbar sein, solange man diese aufgrund mechanistisch-physikalischer Vorgänge erklären will, ohne die zwingende geistige Komponente einzubeziehen.
Die Schwierigkeit liegt in der Abstraktion dessen, dass diese Welt, dieses Universum, wie aufgezeigt, ursachlos ist, aber gleichwohl – als ein Außen - wahrgenommen werden kann.
Auch wenn hier die eigene Vorstellung an ihre Grenzen kommt, so gibt es doch Aspekte, die helfen könnten, sich diesem Paradoxon denkend zu nähern:
Jeder kennt es, im Kino zu sitzen, drumherum ist es dunkel und ein spannender Film wird uns garantiert in die Filmhandlung hinein ziehen, so dass wir ggf. erst, wenn der Vorhang schließt, in der „Wirklichkeit des Kinos“ zu Bewusstsein kommen.
Die Erfahrung der äußeren „Wirklichkeit“ beginnt über die kindlichen Sinne schon im Mutterleib, wenige Monate nach der Geburt lernt der Säugling sich im äußeren Raum zu orientieren, obwohl das Sehen selber ein Vorgang ist, diese Welt im eigenen Gehirn vom Kopf auf die Füsse zu stellen.
Solches Erkennen führt zwangsläufig zur Wirklichkeitserfahrung, dem Kind bieten sich gar keine anderen Möglichkeiten, als die Umgebung, zu der ebenso der eigene Körper gehört, als real anzunehmen, zudem die Menschen drumherum sich ebenso „wirklichkeitsgetreu“ verhalten.
Ein treffender Gedanke wäre zudem der nächtliche Traum, der üblicherweise während dem, unhinterfragt, als gänzlich wirklich empfunden wird und ist doch nach dem Erwachen ein nie gewesenes NICHTS!
Im Kap. 5 beziehe ich mich auf den Gedanken einer Umstülpung, mit der Rudolf Steiner erklärte, wie sich die hiesige physische Welt zu der geistigen Welt verhält, vorstellbar an Hand der Umstülpbarkeit der platonischen Körper, die es bis in die technische Anwendung hinein fanden.
Und doch, der absolute Fehler all jener, die sich ernsthaft mit den Fragen nach Herkunft des Universums befassen ist, sie fragen nicht nach dem Sinn.
Denn jede noch so plausible Theorie, mit noblen Preisen gehuldigt, ist ohne eine „wirk“-liche Sinngebung ein Weg nach Nirgendwo.
Diese Überlegungen können helfen, nicht weiter in den unendlichen Widersprüchen bezüglich Herkunft dieser Welt stecken zu bleiben.
Gleichwohl sind sie nicht weniger abenteuerlich, wie jedwede Kosmosentstehungstheorie (Kap. 7), gleichwohl die Herkunft dieser gewaltigen geistigen Kräfte erklärt, die zur Entstehung eines "illusionären" Universums Voraussetzung sind und, ganz wichtig für jene, die sich bis hier her offen für diesen Gedankengang zeigen, jedem "DEN WOHL EINZIGEN AUSWEG" aus diesem irdischen Jammertal offen legt.
Doch genau hier liegt seit Urzeiten das größte Problem jedes einzelnen Menschen, der gesamten Menschheit ebenso, von der Wirklichkeit all dessen, was die menschliche Wahrnehmung in jedem Moment „beweist“, trotz der unfassbaren Widersprüche dessen, was wir Leben nennen, nicht loslassen zu können.
Wen das eigene Lebensleid, weil wir es üblicherweise in Spielen weglegen, nicht tiefer gehend reut, das der anderen ebenso wenig, der wird aufgrund seiner Konditionierung zur Tagesordnung übergehen, wie ich es am Ende des Vor-Wortes beschreibe...?!
"mit göttlich Kräften ausgestattet – scheint es lang noch nicht ermattet
es projiziert sein Leben lang - ihm ist um gar nichts bang
schafft Universen und Höllen – mit Teufeln und Göttern in Himmeln
schafft Raum als auch die Zeit – ist zu allen Projektionen bereit
wir Lehrlinge zaubern so gern – und ist es auch noch so fern
alles scheint uns wirklich echt – wahrzunehmen ist uns ganz recht
Phantasie kennt keine Grenze – wir erspinnen in voller Gänze
doch ist es absolut bedeutungslos – unser VATER weiß nichts vom Erdenlos"
Wenn Gott sich nicht "die Butter hat vom Brot nehmen lassen", das einzig Er jener ist, der alles nach Seinen Gesetzten erschafft und nichts außer dem wirklich sein könnte (siehe 19. "Eine Ode an unser aller Schöpfer"), könnte dann ein wie auch immer gearteter Kosmos das Prädikat "wirk"-lich erreichen...?!
Nachdem sich immer mehr zu verdichten scheint, dass einzig der Mensch jener sein kann, bei dem die Ursache von allem, was wir wahrnehmen, liegt, ergreift EKiW die Initiative durch alle Widersprüche hin zur Wahrheit zu leiten, dieses unendliche Geflecht, welches wir Menschen seit jenem Moment der scheinbaren Trennung von unser aller Quelle flochten, zu entflechten.
12. die Würde des Menschen?
Zusammen leben – Partnerschaft – Manna (Brot des geistigen Lebens)
Das menschliche Leben ist eine Existenz im Hamsterrad, beständig dem Trieb zu folgen, irgendetwas tun zu müssen, sei es zum Lebenserhalt oder aus Interesse für dieses oder jenes.
Doch wer kommt auf die Idee, dass genau diese Art Lebensumstände „beabsichtigt“ sind, vor lauter Tun nicht zum Bewusstsein zu kommen, denn es ist immer etwas zu tun, vieles bleibt liegen, wer kennt nicht das Chaos des Unerledigten, welches infolge neuer Aufgaben obiges Hamsterrad niemals enden lässt, damit niemals „die“ Frage zu stellen, woran sich scheinbar die meisten halten...?!
Da wir Menschen, trotz gegenteiligem Denken, so gut wie nichts über uns selbst als auch über die Welt wissen, agiert ein jeder mehr oder weniger nach Versuch und Irrtum aus seinen persönlichen Impulsen heraus, wie wir dieses ebenso bei anderen von klein an beobachten und daraus lernen und dieses bestimmt das eigene Tun in den gesellschaftlich anerkannten Grenzen.
Ein Aspekt, die vom Menschen sich selbst verliehene „Würde…?“
Wie viele Kinder sind nicht schon gänzlich würdelos gezeugt und es geschieht weiterhin…?!
Wir Menschen bereiten uns herrlich duftende Speisen, dazu passende Getränke, ein rundum gutes Mahl in gesellschaftlich bestem Ambiente, und verdrängen beständig die ganz sicher folgende Realität eines stinkenden Haufens mit penetrant riechendem Urin durchtränkt...?!
Dieser Vorgang wird mit einem Stück Papier beendet, in besseren Verhältnissen mit Wasser gesäubert.
Sich dessen bewusst zu werden, kann man sich fragen, kann etwas würdeloser sein...?!
"zur Vergeltung schuf Gott Wesen – kräftige Körper ganz erlesen
außen die schönsten Leiber – Männer, besonders die Weiber
innen ein Klärwerk mit muffigem Lärm - Kot, Urin, Schweiß und Gedärm
solln stets uns ermahnen – seinen Groll auf unsere Ahnen"
Mehr als deutlich wird es bei MISS und MISTER Wahlen, bei Film- und sonstigen Staranlässen.
Dass auch jene, nach denen so viele gieren, lebenslang stinkenden Abfall in sich herum tragen, bei ihnen nur in einer die Sinne verklärenden Verpackung, bleibt durch Verdrängung, wohl auch für sie selbst, unerkannt...?!
Nicht wenige "erkennen" in dieser Welt Manipulationsbestrebungen, aktuell z.B. Corona, auch andere, doch ein wenig weiter zu schauen, wahrzunehmen, dass die Manipulation am deutlichsten bei den „natürlichen“ Grund-Bedürfnissen nach Nahrung, Schlaf, Wärme und Fortpflanzung ansetzt, scheint so gut wie unerkannt…?!
Dieser Drang nach Befriedigung der Grund-Bedürfnisse setzt den Menschen beständig in Zugzwang – gleichwohl „faseln“ wir von Freiheit…?!
Was „dachte“ sich dieser liebende Gott, den Körper in dieser Art auszustatten, beständig den Grund-Bedürfnissen hinterherzujagen durch lebenslanges "tätig sein müssen" …?!
Doch wer fragt, woher und mit welchem Zweck diese Bedürfnisse...,
- ohne Chance, sie je ganz aufgeben zu können...,
- am Menschen „kleben?“, wobei ich hier den Sexualtrieb in den Vordergrund stelle.
Vorrangig ist es dieser Trieb, in den so gut wie jeder hinein wächst, wiederum gänzlich unbewusst dessen, was mit ihm geschieht, der als menschlicher Selbsterhaltungstrieb akzeptiert wird
- die Sexualität
- die sich in einer oftmals den Alltag bestimmenden Partnersuche zeigt.
Dieser Trieb gilt als natürlich, wird mit Entspannung assoziiert, mit Freude, mit Lust, gar der Suche, durch den und im anderen zur „Quelle(?)“ zu gelangen, ohne die geringste Ahnung darüber, was diese sein könnte...?!
Es ist jene unendliche Faszination für „das Loch der Löcher!“, auch Liebesgrotte genannt, es zu erobern, sich erobern, gar besitzen zu lassen...,
- dadurch Macht auszuüben...,
- was in dieser Welt nicht selten als Liebe völlig miss-gedeutet wird...,
- könnte es einen größeren Irrtum geben...?!
Die Besitzansprüche Punkt genau darauf bezogen, vielleicht auch für das Drumherum, haben Kriege ausgelöst, Dynastien gestürzt, unendliches Leid bis in die einfachsten Beziehungen gebracht..,
- wer versteht die "gewalt-tät-ige" Kraft, die solches Tun lässt...?!
Und was „dachte“ „Er“ sich, diese „Liebes-Grotte“ genau dort zwischen Körperöffnungen zu platzieren, die oben beschriebenen höchst unappetitlichen Vorgang erzwingen…?!
Könnte dieser Schöpfer, der doch allmächtig sein soll und demzufolge alles, auch den Körper, hätte anders kreieren können, seine Missachtung den eigenen Geschöpfen gegenüber noch deutlicher zum Ausdruck bringen, als ein Leben lang stinkenden Abfall in sich produzieren und herum tragen zu müssen…?!
Sollte es also eine Absicht „dort“ geben - wodurch alles ist, was wir wahrnehmen - so wäre zumindest dieser Trieb ein Indiz dafür, dass es irdisch kein Ende nehmen soll, es ist „die“ Manipulation schlechthin…?!
Denn wer ohne andere Absicht mit diesem Trieb Befriedigung sucht, was unter uns Menschen mehr als üblich ist, wird nicht selten mit einem neuen Erdenbürger „belohnt!“, die intelligenteste Manipulation zur Erhaltung der Menschheit, demzufolge hier alles "wirk"-lich wird, "wirk"-lich ist, in alle Ewigkeit "wirk"-lich sein muss, denn jeder Mensch bezeugt die Wirklichkeit, besonders in der eigenen Familie, zu denen man sich gefühlsmäßig doch ganz natürlich hingezogen fühlt…?!
Zudem die Frage an die Beteiligten während der Suche, zur Quelle zu gelangen….?!
Wo ist jeder Einzelne währendem - zumeist mit geschlossenen Augen - in seinem Geist, in seiner Fantasie, sind beide dann in völlig anderen, ggf. gänzlich gegensätzlichen Welten und was macht es in ihren Seelen, wird das gegenseitig je offen angesprochen…?!
So gut wie jeder hat den Wunsch, in Gemeinschaft, gar in Partnerschaft zu leben.
Diesem Impuls geben wir üblicherweise unhinterfragt nach.
Ob sich jemand dazu fähig erachtet, wird selten in Erwägung gezogen.
Dieses Bedürfnis ist so tief sitzend, dass selbst nach mehreren „gescheiterten“ Versuchen weiter nach dem „richtigen“ Partner gesucht wird.
Die Trennungsquote ist erheblich, und nicht selten ist zu hören, dass es aus verschiedensten Gründen am anderen lag.
Eheberatungen sind daher etablierte Anlaufstellen, zu helfen, zu kitten, wo derlei Not ist.
Loriot bringt es hier auf den Punkt: „Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen!“
Ist es so, anders vielleicht, oder ist es generell ein Aspekt, gesellschaftlich noch gar nicht ins Bewusstsein gedrungen, dass in jedem ein ganz tiefes Bedürfnis nach der eigenen „Ur-Heimat“, dem „SELBST“, niemals gänzlich zur Ruhe kommt?
Wenn wir, wie schon angetönt, vielleicht sogar mehr geistiger als materieller Natur sind, kann dann unser Ursprung, "die eigene Quelle", woanders als auf eben jener Ebene zu finden sein?
Demzufolge wäre ein jeder hier ein Fremder in einem fremdem Land, mögen die Sozialisierungsprozesse noch so ausgefeilt sein, mögen die materiellen Angebote noch so überfließen, sie bleiben beständig mangelhaft.
Und was bedeutet uns die über alle Maßen glorifizierte Natur, in der wir Erholung finden, die uns einnimmt mit ihren faszinierenden Sonnenuntergängen beim kühlenden Bad im See, mit wohl-mundenden Gartenfrüchten, bezaubernden Blumenfarben, Vogelgezwitscher, sich in all dem verlierend...?!
Ja, es ist die Sonne, die uns das irdische Licht, das irdische Leben gibt.
Doch ist es das Licht dieser Sonne, welches wir als geistige Wesen zum "wirk"-lichen Leben benötigen...?!
Dieser Stern wird einst sterbend vergehen, „das“ Licht, unser Lebenselixier, es wurde nie geboren, ist daher unsterblich, ist die Ewigkeit.
Wer könnte erkennen, die Natur wäre eine betörende Ablenkung, die "Zwangsheimat" dieser Matrix niemals zu erkennen...?!
Wie könnte sich also ein geistiges Wesen in einem Erdenkleid ohne irgendeinen Widerstand den irdischen Bedingungen anpassen, wenn diese tiefste Sehnsucht, nicht selten als schmerzhafte Einsamkeit empfunden, gleichwohl fast absolut verdrängt, doch niemals ganz verstummt...?!
Sollte solches vorliegen, ist die Schwierigkeit in den Partnerschaften vorprogrammiert, denn beständig – wieder völlig unbewusst der Gegebenheiten – greifen sich zwei Nackte gegenseitig in die Tasche und finden aus Unwissen heraus dort niemals, was man so dringend benötigt.
Üblicherweise wird ein Gefühl der Einsamkeit mit vielfältigen Ablenkungsmethoden abgeblockt, denn derlei Empfindungen können nach allgemeiner Lesart nur therapiebedürftiger Art sein, wenn sozial und materiell „alles stimmt"...?!
Zudem scheinen nicht wenige, wie ich es von früher ebenso von mir kenne, ihre Therapiebedürftigkeit insofern zu hätscheln, dass sie sich eben nicht auf den eigenen Weg machen, somit die Schwierigkeiten tendenziell – als Projektion - im anderen „erkennen“ und somit fein raus sind.
Um für sich selber nicht gänzlich verantwortlich sein zu müssen, wird eher noch eine Fachperson gesucht, deren Worte sie zu folgen bereit sind.
So kommt es vielfach zu Dissoziationen, es erschwert das zwischenmenschliche Leben enorm.
Inwieweit sind sich Therapeuten obigen Hintergrundes bewusst, wenn sie solches Spannungsfeld nicht einmal an sich selber verstehend erleben, denn was wissen sie von diesem - geistigen - Manna der Ur-Heimat...?!
13. Wo/wie leben wir?
Wenn die Frage nach der Herkunft (wodurch) von allem weiterhin ungeklärt ist, so bleibt jener übrig, der das alles wahrnimmt,
der "sich seiner selbst bewusste Mensch" - wo dieser allerdings herkommen soll, bleibt die spannende Frage.
Wodurch sollte sich also an den äußerst prekären Weltzuständen etwas ändern, außer, wir Menschen schaffen es, über jenen Tellerrand zu sehen, von dem wir bis an hin dachten, dessen Größe in etwa erkannt zu haben.
Nein, es ist nach den Erfahrungen, die ich seitdem in allen Gesellschaftsbereichen mache, eine erschreckende Borniertheit, die ihresgleichen sucht, zu erkennen.
Wir Insassen erkennen unsere Gefangenschaft in keinster Weise, da wir uns total mit dem eigenen Körper - das ganz persönliche Gefängnis - als auch mit dieser Welt identifizieren.
Doch diese ist die totale Matrix, eine Festung, wie sie besser nicht bewacht sein könnte, weil von hier keiner fliehen will, aus dem es gleichwohl unmöglich wäre, auszubrechen, sie ist riesig, gerade deswegen als solches unerkannt und nicht wenige würden den Kopf über solch eine Sicht schütteln, da sie „die“ Freiheit schlechthin in dem fanden, was sie ihr physisches Leben nennen.
Aber wo ist die Freiheit, wenn Wärme, Nahrung, Schlaf und menschliche Fortpflanzung Not-wenig sind, um das Individuum und dafür auch die Nachkommenschaft zu erhalten…?
Aus einem anderen Blickwinkel ist dieser Körper eine lebenslange Todeszelle, denn jeder hier ist von der Konzeption an zum Tode verurteilt, durch wen und wozu (?) - man sagt:
„der Tod gehöre zum Leben!“
Das Leben, wie wir es kennen, geht seit je her tagtäglich mit allen Gegebenheiten so weiter, mit dem üblichen Kampf um die eigene Existenzsicherung, mit Krieg, mit Naturkatastrophen, mit Tod, mit Zerstörung, mit allem Schmerz, der dazu gehört, und, enorm wichtig, mit der Verdrängung all dessen.
Wir trauen uns nicht, einzugestehen, dass wir als Menschheit seit eh und je bezüglich jener Grundfrage auf der Stelle treten, wir Modernen lassen uns einzig von der technischen Entwicklung beirren, als würde diese Essentielles beitragen können.
Diese Irrung führt dazu, dass die Fantasie erlahmt und wir uns in die Unabwendbarkeit irdischer Gegebenheiten einfügen.
Aber kann diese Welt, die unhinterfragt für ein paar Jahre eines jeden Menschen Heimat sein soll, wirklich Heimat, ein Zuhause zum Wohlfühlen mit allen Liebsten sein, wenn das brutale Ende ganz sicher sein wird?
Denn hier ist rein gar nichts sicher, so wie im letzten Jahr meine Partnerin in meinem Beisein ohne Vorzeichen ins Koma fiel und wenige Tage später verstarb – wir hatten doch noch gemeinsame Pläne…?!
Wie also kann es „wirk“-lich, kann es wahr sein, dass dieser Mensch, der soeben noch so lebendig schien, der sich im Gespräch äußerte, der tat, der half, der gelacht, sich erfreute, mitfühlte, Schmerz erlitt, trauerte, der sich Gedanken machte, Pläne hatte, der Kinder in die Welt setzte, half, für diese eine bessere zu schaffen, von einem auf den anderen Moment ein lebloser Haufen Fleisch und Knochen wurde…?!
Doch hinter dem Vorhang der Wahrnehmung wird es deutlich - Leben und Liebe "ist" eins...?!
"LEBEN ist LIEBE
wenn meine Trauer sich in Dankbarkeit wandelt - die Kraft der Liebe in mir handelt
da Sie den Tod nicht anerkennt - wie kann "er" Sie je umwerben?
deinen Körper ließest du zurück - du kannst niemals sterben
würd der Tod das Leben überwinden - kein Jota wär es wert
in dir lag der Welten Zweck - Tod-loses Sein er lehrt
gemeinsam wir das Leben sind - wer wollt daraus entrinnen
es wär gänzlich bedeutungslos - nur ein Nichts darinnen
wärest du ein Körper - grausam das Leben wär
es brächte sich selbst zu Grabe - hoffnungslose Mär
nicht du gingst, ich blieb - mit deiner Freude, ohne Schmerz
Liebe unterliegt nicht Zeit nicht Raum - erwärmt jedes sehnend Herz
wieder werden wir uns finden - in aller Quelle Heim
ungebettet von Trennung und Leid - wo Tod regiert kann niemandes Heimat sein
was du bist, half erinnern - zu sterben, bevor ich geh
zu leben, was Leben bedeutet - damit zur Wahrheit ich steh
einzig Sein verbindet - könnt etwas leben, was stirbt?
gar wirklich sein, was vergeht? - Fragen, die "jeglich" Antwort birgt
"das" ist der Sinn des Lebens - LIEBE - wird niemals enden
dies allein wir sind - allen sich freudig zu spenden
gehörte der Tod zum Leben - keine Freude ergäb einen Sinn
niemand ist je für den Tod geboren - seit aller Anfang Beginn
keiner ist von dieser Welt - sollt ER uns in sie zwingen
in SEINEM Namen - irdisch Leid uns bringen?
ER ist nondual - als Einheit ohne Plural
da ER der Himmel ist - nichts außer IHM je wirklich ist"
Wir verdrängen mit aller Macht, was offensichtlich ist:
Auf dieser Seite ist eine Welt der beständigen Angst, des beständigen Todes, gänzlich ausweglos, ein Weg nach Nirgendwo...?!
Die Spiele, die wir spielen, spielen wir jedoch in keinster Weise als ein leichtes Spiel zur reinen Freude, nein, es sind Wettkämpfe, in denen die Sieger einen besonderen Platz beanspruchen, die Verlierer ebenso.
Wer kann sich vorstellen, es gäbe sportliche Ligen, weltweit medial übertragen, wo am Schluss einzig Gewinner ihre gemeinsamen Siege feiern, da es keine Verlierer gibt…?!
Diese unendlichen Widersprüche unverstellt zu sehen, wird zutiefst verdrängt, genau das hindert uns, von Grund auf nach einer Lösung zu suchen, da wir beständig im Trüben fischen, erkennen wir „das" Problem in keinster Weise.
Ist dieser Planet eine ungeeignete Lösung eines nicht vorhandenen Problems, wenn es doch, wie beschrieben, vollständig gelöst ist…?!
Inwieweit sind wir noch fähig, ohne zu schwelgen, über Ideelles zu staunen, in der eigenen Seele ergriffen zu sein, Edles von Unedlem, Gold von Dreck unterscheiden zu können?
Da wir dieser „Erfindung“ jedoch unsere gesamte Aufmerksamkeit widmen, erkennen wir nichts, legen „zwangsläufig“ das eigene Leiden in Spielen weg, die gespielt werden, um die Zeit zu füllen und Trauer von sich fernzuhalten.
Andere verleugnen, dass sie traurig sind, und sehen ihre Tränen gar nicht.
Noch andere behaupten, dass das, wovon hier gesprochen wird, Illusion ist und nur als depressiver Traum betrachtet werden sollte.
Wir Menschen wandern in endloser Suche ungewiss umher, suchen in der Dunkelheit, was dort niemals zu finden ist, begreifen nicht, was es ist, das wir suchen.
In unserer völlig verdrängten Einsamkeit (da wir nicht fühlen, was wir tun!) machen wir uns Tausende von Heimen, doch keines stellt unseren ruhelosen Geist zufrieden, wir verstehen nicht, dass wir vergeblich bauen.
Wer aber würde - in schlichter Ehrlichkeit, ohne Abwehrhaltung und Selbsttäuschung - leugnen, obige Worte wohl zu verstehen...?!
Gäbe es, wie in der Bibel oder anderen geistigen Werken zu lesen, Hilfe in dieser Matrix?
- „Wer anklopft, dem wird aufgetan…?!“
- Stimmt das...?
- Gott scheint nicht zu hören...?!
Unzählige Gebete immerzu überall auf Erden, das Leid nimmt gleichwohl kein Ende.
Priester und Gläubige beten Jahrein, Jahraus, immerzu soll Gott das Leid enden, soll helfen, wo Not ist...?!
Wo ist die Antwort, gegeben auf unvollkommene Fragen, bedeutungslose Bitten, eine halbherzige Bereitwilligkeit zu hören und weniger als halben Eifer und teilweises Vertrauen.
Haben wir irgendwas so grundsätzlich falsch verstanden, dass Gott, die Liebe, die Quelle, in alle Ewigkeit schweigt...?
Ist denn der Gedanke so abwegig, da seine Kinder sich (scheinbar - weil die Erfahrung eines jeden Menschen ist, nicht bei Ihm zu sein) von Ihm getrennt haben, daher es aus ihrer Angst vor seiner Rache keinen Ausgang, keine Rückkehr geben soll, was alles völlig unbewusst auf einer ganz anderen Ebene stattfindet (siehe Kap. 9)...?!
Doch wenn hier, wie genügend belegt, alles unwirklich ist, wie kann Gott von Illusionen wissen, denn Illusionen zu erschaffen, ist einzig Rachegöttern vorbehalten, und diese sind die Illusionen im menschlichen Geist…?!
Nein, es ist ganz einfach, Jesus lässt uns wissen, dass Gott nichts von Illusionen weiß, weil es einzig gibt, was Er nach Seinen Gesetzen erschafft und das hat rein gar nichts mit illusionär menschlichen Absichten zu tun.
Doch im Umkehrschluss bedeutet es, dass da rein gar nichts sei, was der Menschheit in irgendeiner Weise diesem irdischen Elend helfend entgegen kommen könnte, denn des Menschseins Irrglaube, auf Immerzu diesen Planeten bewohnen zu können, dabei für die meisten noch ein gutes Leben zu leben, ist schon recht abenteuerlich, oder sollte man sagen, wahnwitzig, gar wahnsinnig…?!
Wie in dem Gedanken bezüglich Mythen und Märchen angetönt:
Jener, bereit, einem inneren Impuls nachzugeben, fähig geworden, „die“ Frage zu stellen, eine, die sich nach einem inneren Prozess eröffnet, dadurch reif geworden, die Goldkugel von der Tiefe des inneren Brunnens ans Licht zu holen...?!
14. Fragen - Überlegungen
Dieses Weltall, darin die winzig kleine Erde, scheint ein großes Mysterium zu sein, als wären darin Kräfte, die sich gegen ein entdeckt werden wehren.
Die Frage könnte entstehen, warum der Mensch nicht aus sich selbst heraus die Gegebenheiten von allem, Herkunft und Sinn von Kosmos – Erde – Natur etc. inklusive seiner selbst, erkennen kann, denn im wahrnehmenden Menschen fokussiert sich alles äußere.
Es gibt jene, die von sich behaupten, es zu können und auf eigenen Webseiten und Vorträgen darauf aufmerksam machen (E. Tolle u.a.).
Zudem finden sich unzählige Nahtodschilderungen im Internet, die uns einen Bereich eröffnen, der weit über die physischen Erfahrungen hinaus geht.
Könnte es also sein, dass jene menschheitlichen Grundfragen nach Herkunft dieses Universums nicht fern ab im Andromedanebel Beantwortung finden, diese sind vielleicht eher tief drin in jenem „versteckt“, der nicht „die“ Frage stellt, weil, wie aus Mythen und Märchen bekannt, dort am wenigsten vermutet.
Denn möglicherweise liegen bei der Frage nach Herkunft und Sinn schon unüberwindbare Blockaden in Form von Vor-Urteilen, die die Einsicht in einen Weg zur Lösung des Problems von vornherein verunmöglichen.
Nicht nur die Gottesfrage ist ein psychologisches Problem, nein, das gesamte Weltbild, welches unsere Sinne uns anbieten und wozu jedwede Kosmos-Entstehungstheorie zählt, gehört dazu.
Ich versuche aufzuzeigen, wie ich es selber erlebte, dass einzig die Suche nach einer qualitativen Antwort weiter führen wird, was ich oftmals begründe.
Aber wie die Erfahrung lehrt, wird das wohl schwer möglich für jene einzusehen, die meinen, vom Weg über quantitative Fragen und deren Antworten sich leiten zu lassen...
NEIN - ES IST DER URALTE WEG NACH NIRGENDWO...?!
15. Wozu (Qualität) ist Alles? Die Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz
Wenn die gängigen Kosmos-Entstehungstheorien keine inhaltliche Antwort offen legen, so bleibt einzig die Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz „die“ wesentliche Frage.
Es braucht Mut, sie ernsthaft zu stellen, wissend, wie filigran zerbrechlich das ist, was wir unter Leben verstehen.
Es würde beinhalten, sämtliche irdischen Haltegriffe auf ihre Bedeutung hin zu überprüfen, ob diese „wirk“-lich für die Situationen, für die wir uns wappnen wollen, hilfreich sind, also welche Wirkungen sie zeitigen.
Die Überlegungen auf die eingangs gestellte Grund-Frage scheinen mit dem Geist des Menschen verbunden, was gleichwohl nichts darüber aussagt, welche Art Geist, woher und wozu dieser ist?
Doch auch eines wird sehr deutlich, dass auf dem Weg der Wissenschaften im Micro- und im Makrokosmos wohl schwerlich eine plausible Antwort zu finden sein wird, denn, wie hier aufgezeigt, bezeichne ich Geist als Qualität und Wissenschaft ist tendenziell auf Quantität hin ausgerichtet.
Üblicherweise gab und gibt sich der individuelle Mensch selber seinen Sinn fürs eigene Leben, so er einen für sich findet.
Die weitergehende Überlegung wäre die nach einem übergeordneten, allgemein verbindlichen Sinn, und würde bedeuten, dass hinter allem eine alles verbindende Sinngebung zu finden sein könnte, etwas, was hier in dieser Welt der Unzähligkeit nirgendwo erkennbar ist.
Und wer fühlte sich berufen, Qualitätskriterien grundsätzlicher Art für alle Menschen aufzuzeigen, die von jedem Einzelnen auch akzeptiert werden würden?
Jeder macht in seinem Leben Erfahrungen, agiert und reagiert, diese verbleiben als geistig-seelische Eindrücke, wie weiter oben beschrieben.
Wenn also der Körper stirbt, Geist kann wohl nicht sterben, da dieser keine Form besitzt, damit nicht den physischen Gesetzen unterliegt - doch was nicht sterben kann, kann das je geboren sein?
Dieser Gedanke wirft eine wesentliche Frage auf:
Sollte der Geist des Menschen mit einem alles verbindenden Welten-Geist (Einstein u.a.) verbunden sein, und dieser niemals geboren, so ist hier ganz offensichtlich ein Bezug zur Ewigkeit des Menschlichen Geistes, und was ist Ewigkeit anderes als ein immer währendes „Jetzt“ außerhalb jeglicher Zeit, außerhalb jeglichen Raumes?
Diesem einsichtigen Gedanken konsequent folgend, macht deutlich, dass es keinen Tod geben kann (Jesus)...?!
Wenn ich nicht mein Körper bin (siehe 8), sondern der Geist, der diesen „bewohnt“, so ist Tod unmöglich, einzig der Körper wird abgelegt, wenn dessen Zeit gekommen ist, möglichst im inneren geistigen Frieden, denn einzig dort ist „wirk“-licher Frieden möglich...?!
Das Leid entsteht, wer sich selbst als der eigene Körper empfindet, der zwangsläufig ein physisches Ende finden wird, gar, sich daran klammert, sich daher mit diesem verwechselt...?!
Hermann Hesse „Glück" - Bing video
Mit obiger Einsicht wird die eigene Entscheidung deutlich, ob ich meiner Existenz einen "wirk"-lichen Sinn anbiete oder die völlige Bedeutungslosigkeit all dessen, was mir in dieser Welt, inklusive meines Körpers, je von Wert war...?!
Könnte somit diese Welt eine Erfahrungsplattform für den menschlichen Geist darstellen, der dafür eines handelnden, Erfahrungen machenden Körpers bedarf?
Daher wäre anzunehmen, dass nach dem Ablegen des Körpers (Tod), möglicherweise auch schon vordem, diese Erfahrungen eine wie auch immer geartete weitere Bewandtnis haben auf einer Ebene, die ggf. im Nachtodlichen zu finden wäre, wie es z.B. Karma- und Reinkarnationsgedanken andeuten.
Wirft man einen Blick darauf, was uns Menschen hier grundsätzlich erfreut, weil es zwischenmenschlich verbindet, so ist es all das, was aus einer liebevollen Haltung geschieht, was sich ebenso mit weltweit geistig unterschiedlichen Strömungen deckt.
Und es mag sein, dass genau dieses einen Einfluss dort haben mag, wohin wir aufgrund unserer Körperlichkeit keinen Zugang haben, möglicherweise aber mit Rückwirkungen auf die irdischen Zustände.
Vor diesem Hintergrund die Frage jener, die sich schon Gedanken darüber gemacht haben, wo denn nun die Wirklichkeit ist, dies- oder jenseits, oder dies- und jenseits?
Stirbt eine bekannte Person, wird in den Nachrichten darüber berichtet und ab diesem Zeitpunkt gilt jener Mensch als weg, es bleibt einzig die Erinnerung.
Sollte es ein Jenseits geben, wie wird dieses irdische Geschehen wohl von dort bewertet?
Darüber scheint sich diesseits niemand Gedanken zu machen, weg ist weg – „merk“-würdig, oder?
Und wenn es diese LIEBE, die QUELLE, GOTT oder wie immer man es nennen wollte, geben sollte, die wir Menschen, aus welchen Gründen auch immer, aus unserem Bewusstsein verloren zu haben glauben, von dem Weg dorthin Hesse in seinen Stufen so wunderbar spricht, dann wird „diese“ hoffentlich auf einen klaren Ruf hin antworten, wie ich es selbst vor Jahren völlig unerwartet erlebte (EKiW), weil es die Liebe ist, die niemals fesselt, immer frei lässt, damit eigene Schritte zu Ihr zurück in die Quelle, die Einheit, gegangen werden können, denn die Zersplitterung in unzählige Aspekte, die einzig diese Welt bietet, kann niemals ein Leben in Frieden, der allein im eigenen Geist, in der eigenen Seele sein kann, ermöglichen, denn, könnte alles andere auch nur den kleinsten Sinn ergeben...?!
HERMANN HESSE - DIE WELT UNSER TRAUM - Bing video
Natürlich sind diese hier offen gelegten Gedanken ungewöhnlich und für jene nicht einfach nachzuvollziehen, die sich den Vorgaben und damit dem Denken dieser Welt zu sehr unterordnen, doch vor dem Hintergrund der im öffentlichen Diskurs scheinbar völlig ungelösten Frage nach Herkunft, gar Zweck von allem, was wir wahrnehmen, erscheint es mehr als sinnvoll, dass sich an diesem Thema interessierte Menschen zusammen finden, jeder bereit, die eigene Sicht des Lebens zur Disposition zu stellen, nicht zuletzt, dem unermesslichen Leid, welches menschliches Leben tagtäglich und zu jeder Stunde mit sich bringt, auf die Spur zu kommen, denn entweder gibt es die LIEBE (den "wirk"-lichen Sinn) oder den Tod, denn wer kann sich vorstellen, dass die LIEBE je vom Tod bezwungen werden könnte?
Doch diese Frage beantworten zu können, erfordert verständlicherweise eine ganz andere Art auf die Situation zu blicken, eine, die allem gelernten wohl gänzlich entgegen steht...?!
16. Resümee
Lange Zeit suchte ich eine nachvollziehbare Erklärung, gar einen Beweis, für alles, was wahrnehmbar ist (Kosmos - Erde etc.), realisierte infolge dessen, dass vor dem Hintergrund der Nicht-Beweisbarkeit irgend einer quantitativ orientierten Kosmosentstehungstheorie einzig eine qualitative Sicht (eine, die dem Wesen des Menschseins entspricht) zu einem möglichen Ziel führen und damit für den Fragenden erst akzeptabel sein kann.
Ein Weg, diese zu finden, war, mich für „die“ Sinn-Frage zu öffnen…?!
In einer Art Ausschlussverfahren versuchte ich, die "Spreu vom Weizen" zu trennen, untersuchte in Kap 4,5 und 6 die akzeptierten Kosmosentstehungstheorien und zeigte letztlich in Kap 7. deren Irrelevanz für uns auf, indem ich über die Quantität zur Frage der Qualität weiter führte, denn einzig diese kann für einen Menschen akzeptabel sein, mögen die Theorien auch andere Überlegungen favorisieren, denn jener, der einmal ein tiefes menschliches Empfinden erfahren hat, wird sich von keiner Theorie, die dieses als unmöglich erachtet, verunsichern lassen.
Ein Gedanke wird bei diesen Überlegungen leicht übersehen:
Wenn die menschliche Existenz einen Sinn haben soll, so muss sich dieser in jedem Einzelnen fühlbar erweisen, abstrakte Theorien führen nicht zusammen, sie spalten seit Urzeiten in Wissende und Nicht-Wissende, in Gläubige und Ungläubige.
Sollte hinter allem, was wir wahrnehmen, eine Einheit, eine Heimat stehen, Gott, Quelle etc., wie ich diese ganz am Ende im Schöpfergedicht aufzeige, wie sollten wir bei diesen Theorien jemals den Weg dorthin finden…?
Diese Frage könnte gleichwohl umgedreht werden:
Was ist mit dieser Quelle ..., ist sie unfähig, unsere irdische Verlorenheit zu erkennen, demzufolge sie nicht einschreitet?
Ist es dann doch dieser Gott in fernen Welten (siehe Ballade), zu dem wir uns hinauf arbeiten müssen, seine Liebe uns erkämpfen...?!
Würde ein liebender Vater seine Kinder ohne Schutz in der Fremde bis zum bitteren Ende herum irren lassen?
Ja, sagen viele, darin äußert sich der freie Menschen-Wille, woran auch Gott sich zu halten hat...?!
Kann das "wirk"-lich sein, oder äußert sich darin eher die Art der eigenen Projektion, auf die ich im gesamten Text aufmerksam machen möchte...?!
„BIN ICH MIR MEINER SELBST GENÜGEND BEWUSST, WAS ICH FÜHLE, DEMZUFOLGE GENÜGEND BEWUSST,
WAS ICH DENKE, SPRECHE, TUE UND UNTERLASSE?“
Das bedeutet jedoch zuvorderst, die irdischen Bedingungen ungeschönt erkennen zu wollen - wer ist dazu bereit - da der wiederum zumeist unbewusste Tanz ums goldne Kalb das eigene Denken, das eigene Empfinden, das zwischenmenschliche Zusammenleben von klein an korrumpiert...?!
Die hier geäußerten Ideen sind kein Selbstzweck, sie sind Mittel zum Zweck in einer Welt des beständigen Chaos` sich aufzumachen und erfassen zu lernen
- anders als der Run auf die derzeit bestaunten Schwarzen Löcher, auf die unendliche Weite des Raumes und anderer spektakulärer Faszinationen irgendwo da draußen im All -
was das alles hier bedeutet...?!
Besonders Männer werden bei diesen Phänomenen zu kleinen Kindern, ähnlich dem, wie sie in ihrer Kindheit am Steuer ihrer großen Spielzeugautos von diesen - und von sich selbst am Steuer - fasziniert waren.
Doch bei ein wenig Nachsinnen tritt dessen gänzliche Irrelevanz offen zutage und man realisiert:
ES SIND ALLESAMT POTEMKINSCHE DÖRFER.
Wo bleibt jener Vernunft basierte Gedanke
- wozu all diese Medien-Informationen dienen -
da sie zu keiner inhaltlichen Antwort menschheitlicher Grundfragen nach dem
- woher, wohin, warum - führen...
ebenso wenig dem beständigen Lebens-Leid, welches der menschlichen Existenz, trotz noch so viel Technik, trotz noch so viel Verdrängung, keine nachvollziehbare Erklärung aufzeigt und erst recht nicht der allgewaltigen Ergebenheit dem Tod gegenüber ein Ende setzt...?!
"WAS IST DER TOD?
Der Tod ist der zentrale Traum, aus dem alle Illusionen stammen. Ist es nicht Verrücktheit, vom Leben zu denken, dass es geboren wird, altert, seine Vitalität verliert und am Ende stirbt? Es ist der eine starre, unveränderbare Glaube der Welt, dass alle Dinge in ihr geboren werden, nur um zu sterben. Dies wird als der »Lauf der Natur« angesehen, der nicht in Frage gestellt werden kann, sondern akzeptiert werden muss als das natürliche Gesetz des Lebens. Das Zyklische, das sich Verändernde und das Unsichere, das Unzuverlässige und das Unstete, das in einer bestimmten Weise auf einem bestimmten Pfad zu- und abnimmt, das alles wird als GOTTES WILLE angenommen. Und niemand fragt, ob ein gütiger SCHÖPFER dies wollen könnte.
In dieser Wahrnehmung des Universums, wie GOTT es schuf, wäre es unmöglich, IHN für liebevoll zu halten. Denn wer verfügt hat, dass alle Dinge vergehen und in Staub, Enttäuschung und Verzweiflung enden, kann nur gefürchtet werden. Er hält dein kleines Leben an einem Faden nur in seiner Hand, bereit, ihn ohne Bedauern oder Sorge vielleicht heute schon abzureißen. Oder wenn er noch wartet, ist das Ende dennoch gewiss. Wer einen solchen Gott liebt, der weiß nicht um die Liebe, weil er verleugnet hat, dass das Leben wirklich ist. Der Tod ist zum Symbol des Lebens geworden. Seine Welt ist jetzt ein Schlachtfeld, wo der Widerspruch regiert und Gegensätze endlose Kriege führen. Wo Tod ist, ist Friede unmöglich.
Der Tod ist das Symbol der Angst vor GOTT. SEINE LIEBE wird ausgelöscht in der Idee, die sie vom Bewusstsein fernhält wie ein Schild, der hochgehalten wird, um die Sonne zu verschleiern.
Die Grimmigkeit des Symbols genügt, um zu zeigen, dass es neben GOTT nicht existieren kann. Es birgt ein Bild von GOTTES SOHN, in dem er in den Armen der Verwüstung »zur Ruhe gelegt« wird, wo Würmer warten, um ihn zu begrüßen und für eine kleine Weile durch seine Zerstörung zu überdauern. Doch sind die Würmer ebenso gewiss dazu verurteilt, zerstört zu werden. Und so leben alle Dinge aufgrund des Todes. Verschlingen ist das »Lebensgesetz« der Natur. GOTT ist wahnsinnig, und die Angst allein ist wirklich.
Der sonderbare Glaube, dass es einen Teil der sterbenden Dinge gibt, der vielleicht weitergeht - getrennt von dem, was sterben wird -, verkündet keinen liebenden GOTT, noch stellt er irgendwelche Gründe zum Vertrauen wieder her. Wenn der Tod für irgendetwas wirklich ist, gibt es kein Leben. Der Tod leugnet das Leben.
Doch wenn es Wirklichkeit im Leben gibt, dann wird der Tod geleugnet. Hierin ist kein Kompromiss möglich. Es gibt entweder einen Gott der Angst oder EINEN der LIEBE. Die Welt versucht sich in tausend Kompromissen und wird tausend weitere versuchen. Kein einziger kann für GOTT akzeptabel sein. ER hat den Tod nicht gemacht, weil ER auch die Angst nicht machte. Beide sind für IHN gleichermaßen bedeutungslos.
Die Wirklichkeit des Todes ist fest verwurzelt in dem Glauben, dass GOTTES Kinder Körper sind. Und wenn GOTT Körper erschaffen würde, wäre der Tod fürwahr wirklich. Doch wäre GOTT nicht liebevoll. Der Tod ist fürwahr der Tod GOTTES, wenn ER LIEBE ist.
Und jetzt muss SEINE EIGENE Schöpfung Angst vor IHM haben. ER ist nicht VATER, sondern Zerstörer. ER ist nicht SCHÖPFER, sondern Rächer. Schrecklich sind SEINE GEDANKEN, und furchterregend ist SEIN Bild. Auf SEINE Schöpfungen zu schauen heißt sterben.
Und das letzte, das zu überwinden ist, wird der Tod sein. Natürlich! Ohne die Idee des Todes gibt es keine Welt. Alle Träume werden mit diesem enden. Das ist der Erlösung letztes Ziel, das Ende aller Illusionen. Und im Tod werden alle Illusionen geboren. Was kann aus dem Tod geboren werden und trotzdem Leben haben?
Was hingegen wird aus GOTT geboren und kann trotzdem sterben?
Die Ungereimtheiten, die Kompromisse und die Rituale, die die Welt in ihren vergeblichen Versuchen fördert, sich an den Tod zu klammern und dennoch zu denken, dass Liebe wirklich sei, sind geistlose Magie, unwirksam und bedeutungslos. GOTT ist, und in IHM müssen alle erschaffenen Dinge ewig sein. Siehst du denn nicht, dass ER sonst ein Gegenteil hätte und die Angst so wirklich wäre wie die Liebe?
Deine einzige Aufgabe könnte auf folgende Weise ausgedrückt werden: Akzeptiere keine Kompromisse, in denen der Tod eine Rolle spielt. Glaube nicht an Grausamkeit, noch lass Angriff die Wahrheit vor dir verbergen. Was zu sterben scheint, ist nur fehl-wahrgenommen und zur Illusion getragen worden. Jetzt wird es zu deiner Aufgabe, die Illusion zur Wahrheit tragen zu lassen.
Sei standhaft nur in diesem: Lass dich nicht von der Wirklichkeit irgendeiner sich verändernden Form täuschen. Weder bewegt sich die Wahrheit, noch schwankt oder sinkt sie zum Tod und zum Zerfall dahin. Und was ist das Ende des Todes? Nichts außer diesem: die Einsicht, dass die Kinder GOTTES jetzt und auf ewig schuldlos ist. Nur dies. Aber lass nicht zu, dass du vergisst, dass es nicht weniger ist als dies." (EKiW)
Eltern ersehnen ein Kind – ihre Herzen in Liebe sind
sie wollen es ins Leben heben - ihm Glück und Wohlstand geben
möchten sich selbst am Kind erfreun - ihr Vorhaben sicher nie bereun
sind fürs Kind bereit - sich krumm zu legen alle Zeit
wenn beide dieses Leben zeugen - es muss sich bald dem Tode beugen
gibts ein tieferes Motiv? – ist Menschsein so attraktiv?
das Kind erlebt Trennung, Leid und Trauer – hier ist rein gar nichts von schöner Dauer
das Kind erlebt den großen Schmerz – am Elterngrab mit gebrochenem Herz
wolln sie im Kind ihre Existenz überdauern? – um so die eigene Leere wegzutrauern?
was war bis an hin ihr Leben? - muss das Kind den Sinn dafür geben?
wählten für den Spross Krankheit, Leid und Tod – war denn so groß der Eltern Not?
führten das Leben ad absurdum - trauten sich nicht zu fragen warum?
… die meiste Zeit des eigenen Daseins verbringen wir Menschen selbstvergessen im geschäftigen Getriebe, befasst mit Pflicht und Kür dessen - was für uns Leben bedeutet.
Die Gedanken dieses Positionspapiers sind auf die Welt bezogene Überlegungen jenes oben erwähnten Buches mit dem Titel:
„ein Kurs in Wundern (EKIW)“.
Und ich bin selber immer wieder erstaunt, wie ich die längste Zeit meiner irdischen Existenz, die nun schon Jahrzehnte währt, diesen hier offen gelegten, zutiefst gehenden Ideen habe ausweichen können.
Ja, man kann sich fragen, wie ist es möglich, hier ein langes Leben zu verbringen, ohne sich selber auf den Weg nach dem woher, wohin, wozu zu machen, wie ist es möglich, in Jahrzehnten der eigenen, irdischen Existenz niemals „die“ Frage nach dem Sinn zu stellen...?!
Das Zauberwort dahin könnte „Selbstbewusstsein“ lauten, sich seiner selbst im Denken, im Fühlen, im Sprechen, im Handeln bewusst zu werden, ein lebenslanger Prozess als Mittel zur - individuellen Menschwerdung - die jedoch niemals der Zweck sein kann.
Auf diesem Weg könnte der "Schlaf des Adam“, der nun schon Äonen andauert
- in keinster Weise die Hintergründe von Allem erkennen zu wollen -
vom Einzelnen an sich selbst gefühlt, erkannt und verändert werden...?!
Schaut man auf das, was alltäglich geschieht, so wird einem deutlich, dass wir von klein an verinnerlichen, uns in etwa nach den hier üblichen Regeln zu verhalten:
Durch ganz viel lernen eignen wir uns diese Welt an, je selbständiger man wird, erweitern sich die eigenen Möglichkeiten, besonders die eigenen Wünsche, und man versucht, mit mehr oder weniger (Miß-) Erfolg, diese in die Tat umzusetzen.
Diese erlernten Denk- und Verhaltensmuster scheinen dann im Laufe des Lebens individueller zu werden, bei genauerem hinsehen sind diese nur marginal verschieden von anderen.
Gleichwohl feiert unsere Individualität ihre großen Siege, realisiert in keiner Weise, dass es nicht selten Selbstinszenierung ist, sich von der Masse abheben zu wollen, doch genau das ist Teil der unbewussten Masseninszenierung.
In dieser Welt ist ein beständiges agieren und re-agieren, im Versuch, die Umstände derart zu verändern, wie der Einzelne das in erster Linie für sich wünscht, gar will, im Rausch dessen, was uns Leben bedeutet, den Alltag und die Sonnentage nach eigenem Gusto zu gestalten.
Doch damit beginnen erst recht die Probleme, da jeder Einzelne, nicht anders ist es bezüglich Gruppe, Gemeinschaft, Staaten, unterschiedlichste Vorstellungen davon hat, wie es im Äußeren sein soll, die daraus resultierenden Machtkämpfe mit all ihrem Leid im Kleinen und Großen sind bekannt.
Und so ziehen erlernte Denkmuster erlernte Handlungsmuster nach sich und diese Welt bleibt in der Wiederkehr des immer Gleichen, das wir Leben nennen, im beständigen Chaos, denn im Denken, wie wir unser Leben gestalten, sind wir aufgrund der eigenen körperlichen Grund-Bedürfnisse nach Wärme, Nahrung, Schlaf, und ganz wichtig, Anerkennung, tendenziell gleichgeschaltet.
Aus einem Empfinden des immerzu gegenwärtigen Mangels erstreben wir unterschiedlichste Dinge und Erlebnisse, die das eigene Dasein lebenswert erscheinen lassen sollen - ist dieser Tanz ums goldne Kalb je verstanden worden?
Wo wird eigenständiges Denken gelehrt, gar gelernt, um sich seiner selbst, der hier aufgeführten und anderer freier Gedanken bewusst zu werden - macht das vielleicht erst die "Menschwerdung" aus?
Werden unsere strukturiert-unkreativen Lebensbedingungen
- statt frei in Beziehung zu allem zu denken -
auch dadurch deutlich, dass nicht an diesem unendlichen Widerspruch erwacht,
sondern widerstandslos akzeptiert wird:
„das eigene Leben endet in der völligen Zerstörung seiner selbst...?!“
Schaut man genau hin, man hat sich schön mit dem Tod arrangiert:
Testament gemacht, die Art des Begräbnisses ausgewählt, all die Dinge geordnet, wie es sich für moderne Menschen, die wir gern sein wollen, gehört, nicht anders, als wollte man für längere Zeit eine Reise antreten, denn Unerledigtes nimmt man mit über die Schwelle und meint, es habe keinerlei Bewandtnis...?
Selbst unsinnige Befehle, so hat das Leben gelehrt, werden fraglos ausgeführt, wir stehen stramm, knallen die Hacken zusammen, damit der Tod das Kommando übernimmt...?!
Sogar jene, die ihr Leben einsetzten, andere Leben unter Einsatz des eigenen zu retten, folgen diesem Befehl, wenn es für sie so weit zu sein scheint...?!
Ist man klapprig, die Schmerzen lassen Hoffnung auf das Ende aufkommen -
ein Gedanke mit Sprengkraft, gesellschaftlich diskreditiert, denn dieser würde aufgrund Depression und Vergeblichkeit eine tief verdrängte Todessehnsucht ins Bewusstsein aller heben, der sich zu einem Flächenbrand ausweiten könnte und die Gesellschaft in größte Nöte bringen, was mit allen Mitteln verhindert werden muss...?!
Und doch, ein paar Stunden in einem ganz normalen Altenheim werden das allgegenwärtige Warten auf den Tod bestätigen, die extreme Verdrängung dessen ebenso und der Glaube so vieler, dann endlich Frieden zu finden...?!
„Diese Welt wird nicht durch den Tod, einzig durch die Wahrheit verlassen…?!“ (EKiW)
Hier wird kräftig gestorben, wir haben aus der Not eine Tugend, einen modernen Kult gemacht:
Statt Pyramiden oder Hünengräber, zeitgemäße Wald- oder Seebestattungen erleichtern, dem Tod das eigene Willkommen anzubieten.
Man erzählt sogar jedem gern, wie modern und frei gestaltend man sogar noch im Tode ist.
Der Spieß wird einfach umgedreht:
Um dem Wahnsinn des eigenen Endes nicht wirklich ins Auge sehen zu müssen, ein Event wird daraus gemacht.
Doch wer kommt auf die Idee, dass diese recht naiven Vorstellungen von der ewigen Ruhe im „wo auch immer“ ggf. nicht aufgehen und man in einer Situation „erwacht“, die eben nicht jenen Frieden bringt, der in dieser Welt niemals zu finden war.
Daher wird es aus dem Bewusstsein verdrängt, es wird getrickst, man kann auch sagen, es wird mit dem Tod getrickst, obwohl eigentlich jeder weiß, es ist einzig Selbstbetrug.
Die Überlegung könnte helfen, infolge welcher „Mechanismen“ bin ich jetzt hier - von wem und wozu ist das verfügt?
Dieses einfach den Eltern zuzuschieben, wäre doch wieder nur ein kindliches Denken, denn auch sie und alle anderen vorher kamen aufgrund jener unbekannten Mechanismen, und es kommen immerzu neue.
Wenn es also doch mehr als nur den eigenen Körper gibt, z.B. Geist oder Seele, die einer Eigendynamik unterliegen; ob in deren Sphäre eine friedliche Zukunft zu erwarten wäre, doch warum sind wir dann vorher hier und nicht einzig dort?
Oder haben wir, auch diesmal, Reinkarnation/Karma oder anderes betreffend, haarscharf am Ziel vorbei gelebt, weil, „die“ Frage zu stellen, uns nie ernsthaft in den Sinn kam, wir hatten immer Wichtigeres zu tun…?!
Erwache in der Weltkrise & Ein Kurs in Wundern, Vortrag von Reinhard Lier - YouTube
Einzig auf den Menschen bezogen wird ein qualitatives Verständnis bezüglich der Grundfrage möglich, da dieser als Wahrnehmender der Dreh- und Angelpunkt von allem ist"
Antoine de Saint-Exupéry (abgewandelt):
„Willst Du einen Ort zum Leben erstellen, so rufe nicht die Menschen zusammen, Pläne zu machen, Arbeit zu verteilen, Werkzeuge zu holen, Holz zu schlagen, sondern lehre jene
- die hier seit Beginn vor Ur-Zeiten immerzu vergebens suchen -
die Sehnsucht nach dem endlosen Raum, der Heimat aller durch alle Zeiten, dem ewigen „JETZT“!
17. Einsteins Weltformel: "Die Liebe!"
„Als ich die Relativitätstheorie vorschlug, verstanden mich nur sehr wenige Menschen und was ich Dir jetzt schreibe, wird ebenso auf Missverständnisse und Vorurteilen in der Welt stoßen.
Ich bitte Dich dennoch, dass Du dies, die ganze Zeit die notwendig ist, beschützt. Jahre, Jahrzehnte, bis die Gesellschaft fortgeschritten genug ist, um das, was ich Dir hier erklären werde, zu akzeptieren.
Es gibt eine extrem starke Kraft, für die die Wissenschaft bisher noch keine Formel gefunden hat. Es ist eine Kraft, die alle anderen beinhaltet, sie regelt und die sogar hinter jedem Phänomen steckt, das im Universum tätig ist und noch nicht von uns identifiziert wurde. Diese universelle Kraft ist LIEBE.
Wenn die Wissenschaftler nach einer einheitlichen Theorie des Universums suchten, vergaßen sie bisher diese unsichtbare und mächtigste aller Kräfte.
Liebe ist Licht, da sie denjenigen erleuchtet, der sie aussendet und empfängt. Liebe ist Schwerkraft, weil sie einige Leute dazu bringt, sich zu anderen hingezogen zu fühlen. Liebe ist Macht, weil sie das Beste, das wir haben, vermehrt und nicht zulässt, dass die Menschheit durch ihren blinden Egoismus ausgelöscht wird. Liebe zeigt und offenbart. Durch die Liebe lebt und stirbt man. Liebe ist Gott und Gott ist die Liebe.
Diese Kraft erklärt alles und gibt dem Leben einen SINN. Dies ist die Variable, die wir zu lange ignoriert haben, vielleicht, weil wir vor der Liebe Angst haben. Sie ist schließlich die einzige Macht im Universum, die der Mensch nicht nach seinem Willen steuern kann. Um die Liebe sichtbar zu machen, habe ich eine meiner berühmtesten Gleichungen genutzt. Wenn wir anstelle von E = mc2 die Energie akzeptieren, um die Welt durch Liebe zu heilen, kann man durch die Liebe multipliziert mal Lichtgeschwindigkeit hoch Quadrat zu dem Schluss kommen, dass die Liebe die mächtigste Kraft ist, die es gibt. Denn sie hat keine Grenzen.
Nach dem Scheitern der Menschheit in der Nutzung und Kontrolle über die anderen Kräfte des Universums, die sich gegen uns gestellt haben, ist es unerlässlich, dass wir uns von einer anderen Art von Energie ernähren. Wenn wir wollen, dass unsere Art überleben soll, wenn wir einen Sinn im Leben finden wollen, wenn wir die Welt und alle fühlenden Wesen, das sie bewohnen, retten wollen, ist die Liebe die einzige und die letzte Antwort.
Vielleicht sind wir noch nicht bereit, eine Bombe der Liebe zu bauen, ein Artefakt, das mächtig genug ist, allen Hass, Selbstsucht und Gier, die den Planeten plagen, zu zerstören. Allerdings trägt jeder Einzelne in sich einen kleinen, aber leistungsstarken Generator der Liebe, dessen Energie darauf wartet, befreit zu werden.
Wenn wir lernen, liebe Lieserl, diese universelle Energie, zu geben und zu empfangen, werden wir herausfinden, dass die Liebe alles überwindet, alles transzendiert und alles kann, denn die Liebe ist die Quintessenz des Lebens.
…Ich bedauere zutiefst, nicht in der Lage gewesen zu sein, das auszudrücken, was mein Herz enthält: mein ganzes Leben hat es leise für Dich geschlagen. Vielleicht ist es nun zu spät, mich zu entschuldigen, aber da die Zeit relativ ist, muss ich Dir wenigstens jetzt sagen, dass ich Dich liebe und dass ich durch Dich zur letzten Antwort gekommen bin.
Neugier hat ihren eigenen Seinsgrund...
Man kann nicht anders, als die Geheimnisse von Ewigkeit, Leben oder die wunderbare Struktur der Wirklichkeit ehrfurchtsvoll zu bestaunen...
Es genügt, wenn man versucht, an jedem Tag lediglich ein wenig von diesem Geheimnis zu erfassen...,
diese heilige Neugier soll man nie verlieren.“
Es ist nicht zweifelsfrei festzustellen, ob dieser Brief wirklich von A.E. an seine Tochter Lieserl
ist. Doch was A. E. wirklich meinte, gilt für jeden, heute wie damals:
höre niemals auf - Fragen zu stellen
denn diese werden dich führen
egal - was die Ängste jener
- im Gehabe ihrer neu-imposant-Königlichen Sprache -
dir einzureden versuchen
trau dich "selber" zu denken
denn du wirst erleben
natürlicherseits durchdringen sich eigener und allgemeiner Geist
werden eins gleich jener Quelle
die dich als freier Geist führt...
18. Ballade „von der Quantenphysik zum wirklichen Leben“
willst du die Welt zum Tönen bringen - verstehend` Antwort dir erringen
dafür wartet jener Weg - der einzig übers Fragen geht
in einer längst vergangnen Zeit - Griechen machten die Welt bereit
Tempelweisheit du erhältst - „Oh, Mensch, erkenne dich selbst“
aus eben gleicher Geisteskraft - Herr Platon jene Einsicht schafft
Höhlenmenschen leben seicht - das Licht des Geistes nie erreicht
drum frag nach deinem Ich - die Antwort findet sicher dich
frag auch nach dem Wir - wenn Du es suchst, kommt es zu Dir
mancher eines nicht versteht – Selbstbewusstsein dir die Flügel hebt
jeglich Urteil hindert dein Erden - dir deines Selbst bewusst zu werden
entferne diesen Stolperstein – die Einsicht wird nun allzeit dein
alle Physis ist perfekter Schein - einzig Geist nur alles Sein
trau dich konsequent zu denken – lass dich nicht von Angst beschränken
mit Herz, Verstand und Sinnen - dein SELBST sucht zu erkennen
red` nichts schön, noch vor dir selbst – sonst du diese Welt erhältst
ein Hort zum Sterben ist sie nur - ihr einzger Sinn Zerstörung pur
Buddhas Mut klar hinzusehn – so konnte er sich eingestehn
dieser Planet hat nichts zu bieten – nur Tod, davor sich zu hüten
flieh` der Erde, die du siehst – ein rein mörderisches Biest
gleich des Paradieses Schlange – und trotzdem sei nicht bange
größter Stolz ist unsere Lernkultur – doch alle Bildung bleibt Makulatur
seit Urzeiten ist bekannt – wenige haben es benannt
"Maya" ist schon längst vergessen – wir sind mehr noch wie besessen
Mutter Erde wurde zum Medusenhaupt - der Makrokosmos wird nun ausgeraubt
Gläubige und Atheisten – jeder liebt den eignen Dämon
die einen pochen auf den Höchsten - die andern sprechen diesem Hohn
Gelehrte haben festgestellt - Evolution das Leben erhält
Bekehrte wolln diese Heiden verjagen – sie können keine Zweifel vertragen
den unsteten Quanten – haben wirs zu verdanken
Forschung will uns was schenken – will weg vom mechanistischen Denken
sie will uns zur Einsicht lenken – das alte Erdbild zu versenken
einzumotten dieses "Konterfei" – zu werden endlich davon frei
fragend nach Welle oder Teilchen – dauert schon ein langes Weilchen
euer Phantom war Schrödingers Katze – ist sie tot, bewegt gar ihre Tatze?
Teilchen und Welle sind „Nicht-Zwei“ – Nondualität ist vollends dabei
Zeilinger kann sich eingestehn – „was haben wir wohl übersehn?“
die Antwort fast ins Auge springt - die Liebe haben wir verloren
das jedoch nun einzusehn - ist jeder hier geboren
die Quanten könnten Brücke sein – zu schreiten hin zum Ziel
groß gar ist der Widerstand – noch klein das Mitgefühl
Hans-Peter Dürr - sprach sich aus dafür
fragst du nach der Wirklichkeit - gar nichts davon übrig bleibt
hier und da ein Wirk - das hat sich völlig verirrt
uns einzig zu blenden - von der Wahrheit abzuwenden
die Katze will ihren Schwanz ergreifen - muss Rund um Rund umeinander schweifen
wird ob der Aussichtslosigkeit - richtig wütrich mit der Zeit
sie muss immer weiter wirbeln - durch springt den Raum kurzerhand
über Möbel und Gardinen - häuft sich bald das Durcheinand
ist dann alles Geschirr zerbrochen - Wandbehänge sind zu Streifen besiegt
ermattet sie und kommt zur Ruh - ihr Schwanz zu ihren Füssen liegt
was war der Sinn ihrer Raserei? - diese Frage wird sie niemals stellen
wir können uns reflektiern - uns besinnen auf tiefere Quellen
ists denn so schwer zu verstehn - unser Sein wofür zu geben?
für den antreibenden Ego Wahn - zu vertun ein ganzes Leben?
wieso fechten wir vor dem Spiegel? - gewinnen werden wir nie
denn der Gegner ist man selber - es ist reine Schizophrenie
Geist ist der Physik ein Ungeheuer – was nicht sein kann, darf nicht sein
jene suchen lieber – vergeblich der Weisen Stein
so seht doch ein ihr Wissensgötter – ihr sucht, um nicht zu finden
wenn ihr einst gegangen seid – erkennt ihr eure "Sünden"
seid endlich Hilfe für die Welt - ihr seid an diesen Platz gestellt
nicht aus Zufall steht ihr dort - bedenkt das jenseits gegebene Wort
erinnert euch dem Frieden - eure "Heimat" heilend zu lieben
kein Auftrag je größer war – der Geist ist euch stetig nah
überwindet die Scheu – macht euer Sinnen gänzlich neu
vereint euch alle im Diskurs – die Weltformel liegt im Wunderkurs
dieser Kosmos ist schiere Fiktion - Wahrnehmung geschieht durch Projektion
auf den Betrachter kommt es an – im Außen ist alles Sirenengesang
wo bleibt das Sternen All – wo Zeit und Raum
nach eurem Ende – wärs noch zu schaun?
ist nicht mehr dort - war nie am Ort
befand sich niemals irgendwo - vergeht mit allem Welt Ego
chimär` ist auch die Zeit - erlebst was doch nie bleibt
nichts schreitet fort – zu einem spätren Ort
die Zeiten sind schon lang verwaist - vor Äonen die es gar nie gab
lasst alle Täuschung ziehn – das ist ein Traum fürs Grab
wir sind in dieser Welt – eine vom "Leben" völlig entfernte
essen Steine statt Brot – als unsere täglich` Ernte
mit allzeit neuen Ideen – will man um diese Welt ringen
doch kann es niemals gelingen – es wird nur Täuschung einbringen
unzählige Gedanken finden sich – in den Menschheitsgeschichten
schau in die Quantenphysik – viele die Hoffnung drauf richten
es ist ein wichtiger Schritt – der einen Neubeginn vertritt
selbst diese Physis ist nicht wahr – nur du als Geist in deinem "Altar"
was liegt in der Tiefe vom Leben? – es zeigt sich nicht von selbst
warum sind wir von Schmerzen umgeben? – darauf du keine Antwort erhältst
daher suchen die einen alsbald - ein hübsch verziert goldnes Kalb
die anderen stochern im Trüben - einen Gott im Nebel zu lieben
„zwei Seiten einer Medaille“ - kanns den Zeitgeisthunger stillen?
„Gott und die Quantenphysik“ - sind es mehr als klerikale Pillen?
in abgegrenzten Zirkeln - erfinden sie Gott in erdachten Fernen
als seine Stellvertreter - in extra elitären Kasernen
sie bekunden ernst zu nehmen – was die Quanten offenbaren
keine naiven Worte zu finden – über Gott dem Wahren
sie bieten mea culpa – als Demutsangebot
Erkenntnis angemessen - und im offenen Dialog
seht doch das Leid der Menschen - nach Antwort zur Frage warum?
lasst enden die leeren Worte - sprecht konkret, seid nicht stumm
hört ihr nicht die Klagelaute? – erinnert euch des Janusgesicht`
wo haben Eure Ideen – ein heilend geistiges Gewicht?
viele setzen ihre Hoffnung in Euch - weil ihr behauptet, ihr wisset
Ihr habet den Draht „nach oben“ - doch ihr selbst euren Gott vermisset
so habt doch den Mut, zu sagen - auch wir können es nicht fassen
auch wir ersehnen Sein Wort – Gott hat auch uns verlassen
doch von Weltendramen unbemerkt – vollzieht sich neues Denken
das alte braucht noch den Konflikt – will unser Augenmerk drauf lenken
so sichert es sein Überleben – nach Unterschied und Streit zu streben
den eignen Wert nur zu betonen – des andren niemals zu belohnen
so kämpfen wir tagein tagaus – finden nie aus dieser Krux heraus
finden nie des Pudels Kern – wir haben den Kontrast so gern
doch Gegensätze trennen – lassen uns nicht erkennen
Kinder GOTTES sind vollkommen gleich – beim VATER eins im Himmelreich
denn alles was wir je gemacht – die Hölle haben hier hergebracht
nicht ferne ist sie dort – sie findet sich an jedem Ort
unser Egogeist hat sie geboren – drum fühlt sich jeder hier verloren
in seiner Welt du musst jetzt leben – wo alle nach dem einen streben
wie ein Schatten im Weltenlauf – jede Sinnfrage zu meiden
für den Moment hinein geworfen - doch was wird uns bleiben?
malen unsere Welt so bunt es geht – haben Freude an Brot und Spiele
um nicht klar hinzusehn – lieben wir endliche Ziele
Individualität das ah und oh – unser Ego wird zum Zampano
die Welt zum Jahrmarkt muss verkommen – alle sind völlig darin eingesponnen
nur jagen, hasten ohne Ende – wo bleibt die Einsicht, gar die Wende?
sind verloren auf Teufel komm raus – wartet am End nur der Leichenschmaus?
Karriere auf zur großen Hatz - wer mag denn nur den 2. Platz?
wenige rennen noch neben dir – sind Statisten auf dem Papier
dein Körper ist dein Leben – ihm hast du alles zu geben
hast noch andere Leiber vonnöten – so sie dir Glück und Liebe böten
brauchst diese einzig für dich – zu lieben unverbindlich
willst auch deren Körper schützen – solang du sie darfst benützen
ein Geschäft auf Gegenseitigkeit – Mammon ohne jede Freiheit
ein elend Selbstbild ward hier gemacht – die Liebe ist gänzlich abgeflacht
du baust dir noch ein Heim – dort allein zum glücklich sein
alle die zu dir gehörn – solln sich mit dir darin verschwörn
dein Schloss, dein wirkliches Erbe – verschmähst du wie die Herde
willst sein gegen deine Natur – dein SELBST die LIEBE pur
du schaust in diese Welt – die scheinbar Wirklichkeit enthält
einzig zur Täuschung ist sie gemacht – in endlos wundersamer Pracht
hier macht der Zauberlehrling wahr – zum Blenden ganz und gar
er hat nur einen Lebenssinn – der ist „was Ich hier bin!“
Waffenstarrende Besen – was sind wir bloß für Wesen?
Atomgetrieben die Beile – ersonnen in größter Eile
des Körpers Wohnstadt Mutter werde – umfassend zu verbrannter Erde
reinweg wirr ist unser Denken – wolln alles im irren Wahn ertränken
ein jeder kam in diese Welt – das Sterben als Idol
träumen wir den Todestraum - statt des Lebens Symbol
solch übel vernichtenden Moloch - verdrängen und akzeptieren ihn doch
als grimmig Qual und Pein - "wer hat verfügt, es soll so sein?"
die Welt wird Moder und Geruch – im Exitus, dem ersehnten Bruch
da alles doch zugrunde geht – dein letzter Hauch im Nichts verweht
bittest um des Meisters Spruch – befreie mich vom Aasgeruch
Goethes Magier freundlich war – doch unser macht sich mehr als rar
findest du deinen Lebenssinn – in dieser irren Welt?
wo letztlich jede Freude – in pure Zerstörung zerfällt
was soll ein Leben – grausam im Tod zu beenden
wo jede Hoffnung erstirbt – diesen noch abzuwenden
anfangs das Leben lang erscheint - doch dauerts nur einen Moment
hast gelernt, gerackert und getan – für dein Lebensfundament
für deine Kinder und deren - willst ganz viel du entbehren
doch in wenigen Jahren - keiner wirds mehr erfahren
weil alle dann gegangen sind – ist nirgends ein Erinnern
dass du einst warst – unter des Lebens Gönnern
so ist der Weltenlauf - den hältst auch du nicht auf
was jeder aufzuhalten vermag – die Fraglosigkeit Tag für Tag
Eltern ersehnen ein Kind – ihre Herzen in Liebe sind
sie wollen es ins Leben heben - ihm Glück und Wohlstand geben
möchten sich selbst am Kind erfreun - ihr Vorhaben sicher nie bereun
sind fürs Kind bereit - sich krumm zu legen alle Zeit
wenn beide dieses Leben zeugen - es muss sich bald dem Tode beugen
gibts ein tieferes Motiv? – ist Menschsein so attraktiv?
das Kind erlebt Trennung, Leid und Trauer – hier ist rein gar nichts von schöner Dauer
das Kind erlebt den großen Schmerz – am Elterngrab mit gebrochenem Herz
wolln sie im Kind ihre Existenz überdauern? – um so die eigene Leere wegzutrauern?
was war bis an hin ihr Leben? - muss das Kind den Sinn dafür geben?
wählten für den Spross Krankheit, Leid und Tod – war denn so groß der Eltern Not?
führten das Leben ad absurdum - trauten sich nicht zu fragen warum?
gibt es Wirklichkeit und Wahrheit? - ist alles persönlich, wird gemeint
doch suche deines Daseins Sinn – im Lebendigen das vereint
ansonsten wäre alles Sein – vom Zufall nur kreiert
und alle weltlich Müh – in Nichtigkeit krepiert
die Bibel bietet Zuflucht dann – den Rachegott zu beten an
der kleinlichst deine Sünden zählt – dem reine Liebe gar nichts gilt
wie kann er solchen Zulauf finden – sind seine Kinder voller Sünden?
sie müssen leiden durch Äonen – ihr Herrscher sitzt auf fernen Thronen
Adams Vater war gemein – im Paradies ließ er den Buben ganz allein
Langeweile kam hinzu - "der Alte" sucht halt seine Ruh
wollt auch mal erschaffen – die Tiere und die Affen
nimm das Weib und hab Vergnügen – dann kann ich weiter ruhig liegen"
Adam fiel in einen tiefen Schlaf – schau mal in der Bibel nach
kein Hinweis aufs Erwachen – kann die Frage dir entfachen
was hat man da wohl übersehn? – und dir die Antwort zugestehn
Exegese bleibt auf Sand gebaut – der Kirchenstrauß hat wieder nur Erde geschaut
Herrliches Jehova schuf, brutal zugleich – schau hin ins schöne Tiere Reich
zwar keines auf Vergeltung sinnt – deren morden doch kein Ende nimmt
bei denen ists der Lebenstrieb – beim Menschen Rache Hieb um Hieb
sein Töten ist tiefste Kultur – schon lang folgt er des Blutes Spur
Er erschuf hier sehr viel Leid – wann werden wir davon befreit?
Erdbeben, Orkane und Wassermassen – unzählige müssen ihre Heimat verlassen
Naturkatastrophen bringen große Not - viele sterben einen gewaltsamen Tod
warum macht er solche Schreckensorte? – seine Liebe nur leere Worte?
warum gab er uns Krankheit - Seuchen und Gebrechen
Pest und Siechtum – sein Verbrechen?
rührt ihn kein Krüppel – verelendet im Leiden
was bleibt uns außer – grausame Schöpfer zu meiden
zur Vergeltung schuf er Wesen – kräftige Körper ganz erlesen
außen die schönsten Leiber – Männer, besonders die Weiber
innen ein Klärwerk mit muffigem Lärm - Kot, Urin, Schweiß und Gedärm
solln stets uns ermahnen – seinen Groll auf unsere Ahnen
dieser Gott, ein Pfau ohne Mitgefühl – für seine Kinder völlig kühl
den kleinsten Fehler hart zu strafen – eh sie vor Gram ins Nichts entschlafen
nicht nur für jenen Moment – ewige Zeiten sind wir getrennt
dass ganz in Vergessenheit gerät – Adams damalige Aktivität
solch Götter brauchen Menschenhorden – erhalten so die größten Orden
wolln göttlich angebetet sein – du bleibst natürlich immer klein
musst Lobgesang erweisen – er ist derweil auf Reisen
sucht sich neue Menschenscharen – zu vergrößern seinen Harem
ihm zu Ehren Dome und Kathedralen – musst damit deine Schuld bezahlen
belohnst ihn mit Marmor und Gold – hoffend er sei dir abhold
besänftigst mit Liedern und Chören – dass er soll dich erhören
durch Dienen und Spenden – dein Elend zu wenden
Bilder und Statuen in Hülle – Säulen und Fresken in Fülle
mit vollendeten Künsten – ihm sein zu Diensten
ihn gütig zu stimmen – zu enden sein Grimmen
bittend "sei nicht mehr böse" - damit er dich endlich erlöse
der Rachegott stand einst als Pate – gab sich selber die Mandate
den Sohn für den Tod zu zeugen – Leben in grässliches Leid zu beugen
für seine "höheren" Zwecke - sagt er cool "so verrecke"
überließ er ihn den Häschern – seine Macht nur abzusichern
er ist wie alle Götter sind – Lobabhängig wie ein Kind
erzwingt bei allen Ergebenheit – weil ihm sonst nichts übrig bleibt
er geht nicht zum Entzug – dazu ist er viel zu klug
dafür ist jeder Untertan – ihm auf ewig zugetan
Anteros und Demiurgen - Götter ihrer Todesburgen
sie lassen alles drum verderben - sämtliche Kinder müssen sterben
jungfräulich oder mit Schuld behangen – alle sind drin eingefangen
warum suchst du der Knechte Pein – fragst nicht "kann das denn sein?"
solch Schöpfer einzig Hass und Gewalt – gleich der Gotteskrieger eiskalt
Allahu Akbar auch sein Schlachtenruf – mit vollster Unterwerfung er dich schuf
maxima culpa dein Leben lang – bis es deine Kräfte völlig auswrang
erschreckend ob solcher Psyche – launenhaft gleich der Tyche
sollt ein Mensch so grausam denken – man würd ihn in der Klaps versenken
wo alle Schizophrenen weilen – deren gespaltnen Geist zu heilen
nur für diesen schwersten Fall – ist keine Heilung selbst im All
es bleibt nur Liebe anzubieten – bisher wollt er sich davor hüten
dieser Gott ein greiser Pensionär – seine üblen Memoiren reine Mär
Bücher mit 7 Siegeln – solln dir dein Leben verübeln
er will sich daran weiden – es müssen alle unter ihm leiden
du kannst ihn ruhig meiden – diesen alten Zopf abschneiden
dank Freud wir vieles wissen – was Verdrängung hat zerrissen
Eloah als Kind hat wohl viel gelitten – ihm ist die Menschlichkeit entglitten
kann Knast uns vor ihm retten – seine Macken fest zu ketten
bevor das Schlimmste sonst entsteht – die Menschheit ganz zugrunde geht
den Tod hat die Kirche anerkannt - den lebenden SOHN daraus verbannt
nun ziert ein Leichnam jedes Haus – sie warfen IHN auf ewig hinaus
damit wir nicht vergessen – warum wir sind hier eingesessen
müssen abarbeiten unsere Schuld – für den Gottesdämon die größte Huld
Jesus machten sie zum Götzen – seine Liebe zu ersetzen
ein Popanz in den Himmeln - sein Andenken zu verstümmeln
Kirchenfürsten jede Menge – singen weltliche Gesänge
nur Geistloses übrig bleibt – Machtgehabe allezeit
der Papst sich heilig nennt - steht er so nah bei Gott?
gibt sich Jesus in Rom zu erkennen - oder ists ihm dort zu bigott?
kluge Exegeten definieren – wie sich der Himmel zu zeigen hat
Gläubige derweil beten fromm – nehmen vor den Mund jedes Blatt
doch Gespenster fühln sich nicht betroffen - rein Blendwerk ists auf sie zu hoffen
Milliarden ersehnen solch Phantom – doch ists bloß die eigne Projektion
sehen ihren persönlichen Groll – in jedem der böse sein soll
so wurde dieser Götzengott geboren – mit ihm sind wir auf immer verloren
denn "er" liebt nur einen Sohn – ließ ihn martern, welch ein Hohn
vor solchem Irren sei gewarnt – doch wurde er schon ganz enttarnt
Voltaire vor Zeiten hats erkannt – mit klaren Worten es benannt
"Gott schöpft sein Ebenbilde – der Mensch hat gleiches stets im Schilde"
unser geistig VATER von ganz andrer Art – hat stets seine Kinder um sich geschart
brauchst nicht der Schlange zu glauben – den Himmel kann dir niemand rauben
die Trennung hat es nie gegeben - wie die meisten unwissend reden
dass hier alles sehr fest erscheint – dein Ego hats zusammengereimt
mit göttlich Kräften ausgestattet – scheint es lang noch nicht ermattet
es projiziert sein Leben lang - ihm ist um gar nichts bang
schafft Universen und Höllen – mit Teufeln und Göttern in Himmeln
schafft Raum als auch die Zeit – ist zu allen Projektionen bereit
wir Lehrlinge zaubern so gern – und ist es auch noch so fern
alles scheint uns wirklich echt – wahrzunehmen ist uns ganz recht
Phantasie kennt keine Grenze – wir erspinnen in voller Gänze
doch ist es absolut bedeutungslos – unser VATER weiß nichts vom Erdenlos
das Ego ists, was du gewählt – was dich und jeden Menschen quält
du kannst Befreiung finden – von allen deinen Sünden
wo Utopien sich bünden – die nur auf Urteil gründen
dazu auch diese Welt – die sich genau dadurch erhält
wenn Maya zur Wirklichkeit sich wendet – wenn jegliche Trennung völlig endet
zu jedem du reine Liebe hegst – Wohlwollen mit allen pflegst
wenn Einsicht dich vollendet – dieses Irrenhaus nicht mehr blendet
wenn dich die Sehnsucht kräftig packt – ergreife dann den letzten Akt
ein kleiner Weg liegt noch vor dir - zu enden deine Egotortur
hast um all dies hier gebeten – was in dein Leben ist eingetreten
vergib dir deine Spekulation – befreie diese Weltenfiktion
einzig das Jetzt der Ewigkeit harrt – denn endlos ist SEINE Gegenwart
was soll es zu klagen - „die Welt hat ihn nicht erkannt“
wollt ihr euch vor ihm hüten? – soll er bleiben ungenannt?
doch er kam wieder - in zeitgemäßer Art
alle sind berufen - warum bleiben "Christen" so hart?
Jesus es als erster sah – ein jeder ist ihm vollends nah
er wartet nicht fern im Himmel – nur unser Geist will Schlachtgetümmel
sein Auftrag auch jetzt nur Friede – seine allumfassende Liebe
was vor Zeiten wohl niemand verstand – dass gibt er heute neu bekannt
wer Jesus wirklich war - in der großen Menschenschar
der Primus unter Gleichen - er wird niemals von uns weichen
so auch die Kirche ihn von uns trennt - als mit uns gleich nicht anerkennt
sein Wort ist uns gegeben - wir dürfen mit ihm leben
unser Reich ist nicht von dieser Welt – rein Projektion uns hier erhält
such nicht weiter in Dunkelheit – nach einem Licht, das dich befreit
hast stets gefunden Imagination – allgegenwärtig scheint sie schon
ob im Schlafe gar im Wachen – einst wirst du darüber lachen
wach auf du Träumer im Traum – Verzweiflung gib keinen Raum
Vergebung ist sofort bereit - warst ständig doch in Sicherheit
hoff nicht auf Illusion – dein Himmel wartet schon
auf dich mit allen Brüdern – gemeinsam uns einzugliedern
wend dich deinem SCHÖPFER zu – göttlich allein sind ER und DU
vergib die Schuld die dich bedrängt – sie hatte dich sehr eingeengt
jeder wird so dein Bruder sein – er ist dein Wesen makelrein
sein Glück wird deines werden – bis über die Zeit auf Erden
dein VATER sucht die Trennung nicht – Einssein ist ewig SEINE Pflicht
der SOHN der wir alle sind – erschaffen als SEIN eines Kind
im CHRISTUS vollkommen gleich – als EINS im Himmelreich
das Gegenteil dieser Welt – die alle Hoffnung dir vergällt
dein VATER alles schöpfen kann – was seinem Wesen sich ersann
GOTT kann keine Kriege enden – auch kein Leid kann er wenden
sein GEIST hat niemals Leid erschaffen – andres behaupten nur die "Pfaffen"
um dich zu halten bei ihnen – weiter deren Dämon zu dienen
der HÖCHSTE ist nondual – als EINHEIT ohne Plural
ER ist nur FREUDE-LIEBE-FRIEDEN – kann deine ganze Not besiegen
ewiges nur ER kann erschaffen – wirst jeglich Furcht dich so entraffen
gleich SEINER ER dich schuf – nun folge CHRISTI Ruf
Jesus weist zur wirklichen Welt – was irdisch Blick dir vorenthält
folge seinen Worten treu – dein Leben hier wird gänzlich neu
er bietet jedem seine Hand – sein Frieden hat die Angst verbannt
der HEILIGE GEIST der Mittler ist – zu sein, was du seit jeher bist
...............
Zum Abschluss möchte ich ein Gottesbild anbieten, das sich mir und allen offenbart, die erfahren wollen, was hinter der Wahrnehmung zu erkennen sein könnte, welches dem Herrscher-Bild des Alten Testamentes diametral entgegen steht, gleichwohl - ebenso unbewusst - von nicht wenigen "spirituellen" Richtungen dieses Rachebild mit getragen wird.
Denn die unhinterfragte Akzeptanz, dass irgendetwas von der eigenen Wahrnehmung wirklich sei,
- indem man sich die Welt, besonders die Natur inklusive ihrer beständigen Grausamkeiten, schön redet
- Verschlingen ist das »Lebensgesetz« der Natur -
ohne zu fragen - kann ein gütiger Gott das wollen...?! -
bedeutet in aller Klarheit, dass es keinen Gott der Liebe geben kann…?!
...............
Dass ich zu all diesen hier offen gelegten Einsichten kam, verdanke ich einer Art Wunder.
Im Jahr 2015 reimte ich nach langen Jahren der Suche die folgenden Verse an Ihn, ohne an Ihn zu glauben.
Gleichwohl, falls es Ihn gäbe, schien Er mir der Einzige, der meine Fragen eindeutig beantworten könnte...
Frage an Gott
in der Zeugung schon liegt der Tod - wer denkt darüber nach
bist du ein freundlich` Gott - mir bereitest derart Ungemach?
blökend` Schaf will ich nicht sein - such dir dafür andre Leute
unterwürfig ein Leben lang - bin dir dafür keine Beute
für viele du reine Liebe bist - was bist du wirklich für ein Wesen
gibst Leben nimmst es ebenso - kann sich kein Mitleid in dir regen?
bist Richter und Henker in einer Person - zeige deine Anklage hier
was tat ich schlimmes dir Gott - dass du so grausam bist zu mir?
tat ich dir solch schweres Leid - sicher nicht in diesem Leben
doch deine Rache kommt in dieser Zeit - kannst du denn nicht vergeben?
mag ja sein, dass ich ging fehl - den Hintergrund kann ich nicht sehn
dann wärs irdisch` Gerechtigkeit - du gibst mir diesen zu verstehn
denn dieses allzeit tödlich` Spiel - bringts dir oder sonst wem Lust
Christ am Kreuz, ihm wars gegeben - weißt denn du, was du tust?
Es vergingen wenige Monate, ich erhielt die vollkommene Antwort in Form von "Ein Kurs in Wundern", an einem Ort, den ich vorher nicht kannte, bei Menschen, die ich vorher nicht kannte - "klopfe an, es wird dir aufgetan...?!"
Es dauerte ein wenig, ehe ich den Kurs soweit verinnerlicht hatte, die folgenden Zeilen über IHN zu formulieren:
Und wer es versteht, die fast letzten Zeilen zeigen den Wahnsinn dessen auf, den wir hier Leben nennen...
19. Eine Ode an unser aller Schöpfer
"Unser Vater einzig erschaffen kann - was Seinem Wesen sich ersann
nur Deine Schöpfungen sind wahr - als Deines Gleichen wunderbar
mit Deinen eigenen Gesetzen - kannst Du nie das Gegenteil einsetzen
Dir reiner Geist - ist jeglich Physis völlig verwaist
Du bist das Leben - kannst nichts anderes geben
Du erschaffst keine Zeit - bist die Ewigkeit
Du erschaffst keinen Tod - bist Leben ohne Not
Du kannst keine Kriege enden - auch kein Leid kannst Du wenden
Elend, Hass und Schmerz - stammen nicht aus Deinem Herz
Du nennst kein Ego Dein - willst auch nicht angebetet sein
mein geistig Vater ganz andrer Art - hast stets Deine Schöpfung um Dich geschart
ich kann nicht anders sein als Du - in Vollkommenheit ich ruh
Dich als Liebe gabst Du mir - keine Angst ist je von Dir
mir Dein Frieden allzeit begegnet - mit Deinen Gaben sicher umsegnet
darf sie nehmen, gar verachten - Du wirst mich gleichwohl immer achten
sollt ichs tun zu meinem Hohn - es wäre reine Illusion
Deinen Kindern kann nichts fehlen – außer, wenn sie Dich verhehlen
daraus folgt blinde Dunkelheit – bis der Himmel uns befreit
doch Du bist nondual - als Einheit ohne Plural
da Du der Himmel bist – nichts außer Dir je wirklich ist"
...ob sich ein solcher Gott, wie Er in EKiW geschildert wird, "die Butter hat vom Brot nehmen lassen...,
demzufolge Teufel und Widersacher-Mächte, wie so oft behauptet, ermöglichte, gar brauchte, dass sie Seine Schöpfung verunstaltet und Seine Kinder billigend in die Irre führen lässt - wie krank, wie irre, müsste solch ein Gott sein...?!
20. hat Gott nur einen Sohn?
»Denn also hat GOTT die Welt geliebt, dass ER SEINEN eingeborenen SOHN gab, damit alle, die an IHN glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben« bedarf nur einer geringfügigen Berichtigung, um in diesem Zusammenhang bedeutungsvoll zu sein:
»dass ER sie SEINEM eingeborenen SOHN gab«.
Es sollte insbesondere beachtet werden, dass GOTT nur einen SOHN hat.
Wenn alle SEINE Schöpfungen SEINE SÖHNE sind, dann muss ein jeder ein integraler Teil der ganzen SOHNSCHAFT sein.
Die SOHNSCHAFT ist in ihrem Einssein mehr als die Summe ihrer Teile.
Allerdings bleibt dies so lange verschleiert, wie irgendeiner ihrer Teile fehlt.
Das ist der Grund, weshalb der Konflikt nicht endgültig gelöst werden kann, bevor nicht alle Teile der SOHNSCHAFT zurückgekehrt sind.
Erst dann kann die Bedeutung von Ganzheit im wahren Sinn verstanden werden.
Jeder Teil der SOHN SCHAFT kann an Irrtum oder Unvollständigkeit glauben, wenn er sich dafür entscheidet.
Allerdings glaubt er in diesem Fall an die Existenz des Nichts.
Die Berichtigung dieses Irrtums ist die SÜHNE." (EKiW)
21. zu guter Letzt – auf den Punkt gebracht
Der wahre Autor von Ein Kurs in Wundern.m4a - YouTube
22. "die" Weltformel
"NICHTS WIRKLICHES KANN BEDROHT WERDEN.
NICHTS UNWIRKLICHES EXISTIERT.
HIERIN LIEGT DER FRIEDEN GOTTES!" (EKiW)
............................
"Ein Kurs in Wundern (EKiW)" (www.greuthof.de) ist ein weiterer von wohl unzähligen Versuchen in der Menschheitsgeschichte, die Hintergründe allen Seins offen zu legen und damit einen völlig einfachen Weg aus dieser illusionären Matrix speziell für uns "Schlaf-Schafe" aufzuzeigen.
Aus einer falsch verstandenen Angst als einer Projektion eines Rache-Gottes (siehe Genesis), weil wir meinen, IHN von uns verstoßen, in einem Körper hier auf Erden Zuflucht gefunden zu haben, seit jeher seine Rache fürchten, widersetzen wir uns über Äonen hartnäckig einer Rückkehr in IHN, SEINEN GEIST, wobei dieses auf einer gänzlich unbewussten Ebene geschieht (Wahrnehmung durch die Sinne des Körpers statt vollständiger Erkenntnis im GEIST), einer schlafenden Unwirklichkeit, gleich eines Traums, die einzig vernünftige Erklärung, die es für diesen scheinbaren Erdenaufenthalt von Krankheit - Leid - Tod geben kann.
Im Kurs ist "der" wesentliche Aspekt zur Rückkehr in die EINHEIT die "Vergebung", der Glaube an die Wirklichkeit all dessen, was wir wahrnehmen, sich selbst zu vergeben, diese kann einzig im eigenen Geist wirksam sein, dort, wo alles scheinbar begann, denn es gibt nur einen Geist, wie GOTT einzig nur einen SOHN als auch den HEILIGEN GEIST schuf, unteilbar als Nondualität...?!
Mittlerweile ist in vielen spirituellen, sogar kirchlichen Kreisen von Vergebung die Rede, aber sehr verschieden ausgelegt, worin oftmals die Wirklichkeit dessen, was vergeben werden soll, bekräftigt wird (Vergebung zum Zerstören - Jesus).
Wer Begriffe wie Gott etc. hört, wird nicht selten abhängen, weil jener nichts damit anfangen kann, was verständlich ist.
Religionen bieten zumeist ein Wesen aus eben ihrer jeweiligen religiösen Sicht an, eines, was urteilt, Nettigkeiten verteilt etc.
Das ist alles Mumpitz, menschlich irre Vorstellung, aus welchem Grund auch immer.
Gott ist nicht religiös, das Wesen Gott ist für uns Menschen einfach unvorstellbar.
Das einfachste Bild wäre: "GOTT IST!"
EKiW veränderte mein Leben vollständig, indem dessen Worte mich anregten, hinter die Wahrnehmung sehen zu wollen, somit alle hier aufgeführten Gedanken einzig waren und sind, mich die Wahrheit zu lehren, denn kann es in der EINHEIT einen Unterschied geben zwischen dir, mir und allem, was ist...?!
Ein Kurs in Wundern - bitte jeweils mit rechter Maustaste öffnen:
- der gesamte Kurs: Microsoft Word - Ein Kurs in Wundern.doc (archive.org)
- die täglichen Lektionen: Ein Kurs In Wundern Lektionen EKIW | lektionen.acim.org
Heino Frank [email protected] Tel: 0175 75 079 75
P.S. Alle, die ich in diesem Zusammenhang anschrieb, Christliche Buchverlage, weltliche ebenso, Zeitungen, Radio und TV, sowie alle, mit denen ich sprach, besonders jene, die vorn auf der Kanzel stehen, ducken sich weg, gleich der drei Affen – doch warum?
Weil sie etwas zu verlieren haben oder auch, weil sie sich eine Welt freier Geister gar nicht vorstellen können...?
Mit der Suche nach Wahrheit hat das ganz offensichtlich nichts zu tun, was aus der furchtbaren Menschheitsgeschichte eigentlich genügend bekannt sein sollte, doch die beständigen Lippenbekenntnisse sind die gänzlich unbewusste Art, sich mehr oder weniger das ganze Leben etwas vorzumachen damit insgeheim zu hoffen, der Tod möge allen irdischen Irrsinn beenden.
Nein, es sind neben finanziellen Abhängigkeiten emotionale Verflechtungen, letztlich ist es Angst, die verhindert, sich eine Welt ohne Macht der Kirchen vorzustellen, eine Welt der geistigen Freiheit bleibt weiter in der "schwelgenden" Sehnsucht aller, die öffentlich so gern darüber reden...?!